Damals beim Schrauberkurs den Used Italien Parts veranstaltet hatte, sind so ein paar relativ schöne Kettenspanner aus dem Hause Rizoma in meinen Besitz übergegangen. Leider waren keine Einstellschrauben dabei und das Gewinde in den Spannern ist ein M10x1 Feingewinde.
Da ich sonst nichts hatte, habe ich einfach passende Schrauben und Muttern bestellt und diese benutzt. Das funktioniert an sich relativ gut, nur das einstellen der Kettenspannung ist sehr umständlich, denn man kommt mit dem Maulschlüssel nicht an den Kopf der Schraube.

So oft musste ich jetzt die Spannung noch nicht nachstellen, so ein Rennmotorrad fährt ja nicht besonders viele Kilometer. Allerdings habe ich jetzt endlich mal auf eine längere Kette umgerüstet um das Hinterrad so weit es irgendwie geht nach hinten zu schieben. Das soll im Zusammenspiel mit der Offset-Kabelbrücke für noch mehr Kurvenstabilität sorgen. Lang läuft! ;)

Jetzt war also wieder die Kettenspannung einzustellen und da nervten mich die doofen Schrauben. Da die Werkstatt ja inzwischen im Besitz einer Drehbank ist, lag es also nahe sich einfach selbst passende Schrauben aus Alu zu drehen!

Also wurde ein Schneideisen für M10x1 bestellt, ein Schneideisenhalterset was man auch auf der Drehbank benutzen kann und natürlich Alu-Rundmaterial.

Als Vorlage dienten grob die Verstellschrauben der originalen Kettenspanner. Also ein Gewindeschaft mit einem Rundstück am Ende in dem Löcher sind die man mit einem Schraubendreher oder ähnlichem drehen kann.

Als erstes habe ich die Löcher gebohrt, so ein komplettes Stück Runmaterial macht sich beim bearbeiten in der Standbohrmaschine irgendwie immer besser. Danach wurde der Rohling für den Gewindeschaft abgedreht auf das passende Außenmaß zum schneiden eines M10x1 Gewinde.
Das dauerte eine ganze Weile, der Durchmesser des Rundmatierals war 30mm, diesen Umfang sollte das Rundstück mit den Löchern am Ende ca. haben. Es mussten also ca. 20mm Umfang abgedreht werden, was eine ganze Menge lustiges Alu-Lametta produziert!

Wenn der Rohling dann fertig ist, kann man das Gewinde schneiden. Dazu macht sich das Set zum halten des Schneideisens in der Drehbank sehr gut, denn man bekommt das Schneideisen genau 90° auf den Schaft. Man könnte auch mit der Drehbank selbst ein Gewinde schneiden, aber das muss ich erst noch ausprobieren.. an einem Werkstück das nicht soviel Aufwand war.

Danach alles noch ein bisschen hübsch machen und man hat eine prima Schraube! Dann darf man das ganze noch mal machen, denn man braucht ja zwei!
Das ganze hat sich über mehrere Tage gezogen, so ist das wenn man nur mal hier ein bisschen Zeit und dort ein bisschen Zeit hat.

Jetzt kann man aber prima die Kettenspannung ganz genau einstellen und vor allem auch die Kettenflucht! Statt der Kontermutter könnte man auch noch eine Scheibe aus Alu mit Löchern drehen.. aber die Zeit..

Achja, zwischendrin hab ich die Drehbank noch mit digitalen Vorschubanzeigen für den Kreuztisch ausgestattet, das macht das drehen der zweiten Schraube deutlich einfacher!

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Heute kam ein Paket mit Fahrwerksteilen von Öhlins am Sachsenring bzw. RaceSpare bei mir an. Ersteres ist der Fahrwerksservice von Steve Jenkner, letzteres der Shop dazu.
Ich hatte ja beim Lausitzring Termin mein Fahrwerk von Steve begutachten und einstellen lassen. Wie 2015 schon bei der Monster 1100 EVO. Ich bin von Steves Wissen bzgl. Fahrwerk doch schwer angetan!

Er und ich kamen beide unabhängig voneinander zu dem Schluss das meine Federn in der Gabel ein Tick zu hart sind und die Feder im Federbein zu weich. Dort sollte also was weicheres rein, entweder in beide Holme oder zumindest in eins.

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Also hab ich lange mit Steve geschrieben was wir machen. Ich habe ja vorne schon 9.0er Federn verbaut. Weichere gibt es von der Stange bei uns in Deutschland scheinbar nicht zu kaufen für mein Basismotorrad. Weder bei Öhlins noch Wilbers oder sonst wem.
Liegt wohl vermutlich auch einfach daran, das die normale Ducati 749/999 ca. 30-40kg schwerer ist als mein Umbau.
Er hat sich dann schlau gemacht und in den USA passende Federn von Race Tech ausfindig gemacht (deren Website und vor allem den Spring Rate Calculator kann ich nur wärmstens empfehlen)!
Die 8.5er Federn waren dann heute im Paket, zusammen mit einer 80kg Feder für das Öhlinsfederbein. Die zu besorgen war wiederrum kein Problem. :)

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Auch mit im Paket war mein Lenkungsdämpfer den ich Steve zum Service geschickt hatte. Der schmatzte und knirschte doch recht arg beim bewegen und man merkte ihm an das er noch nie einen Service gesehen hatte und das wohl auch Luft im System war.
Den Service hätte ich natürlich auch gerne selbst gemacht, aber das ist wohl deutlich komplizierter und die Anleitungen dazu sind rar. Man kann ja auch mal selber machen lassen. :)
Jetzt ist er jedenfalls wieder in einem neuwertigen Zustand, nix schmatzt, nix knirscht. Herrlich!

Was ich aber selber machen will ist die Feder des Federbeines tauschen bzw. eigentlich auch mir das passende Werkzeug dafür bauen. Ich hab da auch schon einen Plan! Mal sehen wie weit ich damit komme vor laute Baustellen. Federn in der Gabel tauschen kenn ich ja nun schon.

Des weiteren hab ich mir jetzt mal zwei Paketwaagen bestellt um endlich mal rauszufinden, ob und warum ich bei meiner Gewichtsmessung so eine komische Verteilung des Gewichtes vorne zu hinten habe.

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Das zerlegen des linken Showa Gabelholmes war ja ganz interessant, aber wenn man diese dann komplett auseinander genommen hat, dann will man sie ja möglichst auch wieder zusammenbauen! Blöd wenn man nicht vorher schon die entsprechenden Verschleißteile besorgt hat!

Es ging dann also daran selbige zu besorgen, das waren pro Gabelholm die Staubkappen und Simmerring sowie jeweils zwei Gleitbuchsen.
Erstere beide (die guten von SKF!) sowie ein Simmerringeintreiber waren schnell besorgt.
Letztere stellten sich in der Beschaffung als schwierig herraus. Bei mehreren Händlern hatte ich nach diesen angefragt, weil sie nur einer im Shop hatte, um dann entweder Lieferzeiten von 4-8 Wochen genannt zu bekommen oder, bei denen wo diese auf Lager waren, tagelang keine Antworten zu bekommen wenn ich bestellen wollte.

Kurzerhand hab ich mich dann entschlossen den ganzen noch benötigten Trödel bei First-Attack zu bestellen, auch wenn die Lieferzeit der Buchsen eventuell ein zwei Wochen hätten sein können.
Neben den Dingen für die Gabel fehlte mir noch die passende Mutter für meine Ducati Performance AHK, denn da war nur eine für den dünnen Kupplungsstumpf dabei und der EVO Motor hat den dicken Kupplungsstumpf ala 1098. Ausserdem brauchte ich ja noch neue Riemen, denn ich hab keine Ahnung wie alt die am Motor verbauten sind. Da ich schonmal am shoppen war, hab ich mir noch einen Dichtungssatz für die Brembo P4 34/34 Bremsklötze besorgt, nun kann ich diese auch komplett überarbeiten!

Der Herr Sakowitz antwortete prompt auf meine Mails, gab Auskunft zur Lieferzeit und fügte die benötigten Teile kurzerhand in seinen Webshop ein so das ich bequem bestellen konnte. Am Dienstag hab ich bestellt, am Donnerstag viel mir ein das ich noch Dichtringe fürs Ölfiltersieb brauchte, also dem Herrn schnell eine Mail geschrieben und 3 Minuten später kam die Mail vom Paketdienst das meine Sendung auf dem Weg ist! Mist. Aber der Herr Sakowitz ist einer von den guten und so kam 4 Minuten später eine Mail dass er das Paket gerade zugeklebt hatte als er meine Mail las und die Dichtringe wären noch mit ins Paket gewandert. Respekt!
Freitag hatte ich die bunte Tüte an Teilen bei mir und somit endlich alles da was zum zusammenbauen noch fehlte!

Da ich am Mittwoch einen Anruf bekam das mein Motor bei DSB fertig wäre und abgeholte werden konnte, war ich dann auch gleich am Donnerstag Morgen schnell mal ganzen im Osten der Stadt um das gute Stück einzuladen.

Gestern traf es sich dann das die Freundin Nachmittag und Abend mit den Freundinnen unterwegs war, während das Kind nach dem Kinderschwimmtermin zu einer Kinderkrippenfreundin eingeladen war um dort zu übernachten. Win-win-win! Also Kind abgeworfen und dann den kompletten Abend verschraubt!
Ein Werkstattkollege war auch da, also war das ausladen des Motors auch kein Problem und da wir es inzwischen geschafft haben den Ofen in der Werkstatt anzuschliessen friert man sich dort auch nicht mehr die Nase ab!

Der Zusammenbau des linken Gabelholmes ging dann recht flott, quasi alles wieder umgekehrt zusammen, Öl rein, Luftpolster etc.pp. Fürs festschrauben der Druckstufe am Gabelfuß musste ich mir dann noch schnell ein Haltewerkzeug aus einem Rohr improvisieren. Danach hab ich dann kurzerhand den rechten Holm gemacht und siehe da, beim zweiten ging alles nochmal deutlich schneller, nach 30 Minuten war ich mit diesem durch und wusste ich hab beim linken das mit dem Luftpolster falsch gemacht. Ergo der nochmal auseinander, nochmal Luftpolster, wieder zusammen. Fertig! Endlich!!
Gabelservice kann ich jetzt, Werkzeug ist alles da. Motor auch wieder. Fein!

Jetzt kann es quasi ans zusammenbauen gehen, fehlt nur noch Ventilspielkontrolle und Zahnriemenwechsel.

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Irgendwann im Sommer sprach mit ein Bekannter an ob ich eigentlich jemanden kennen würde der ihm etwas Schweißen könnte. Sicherlich, kennen tut man ja immer irgendwen. Aber warum kann man so etwas eigentlich nicht selbst?

Genau die Frage stellte ich mir und kurzerhand hatte ich beschlossen das ich so etwas wie Schweißen zumindest in den Grundzügen diesen Herbst/Winter gerne lernen möchte. Ich hab mich dann im Netz umgesehen und nach Kursen gesucht. So etwas sollte es doch geben dachte ich und tatsächlich fanden sich ein paar Anlaufstellen für Kurse.

Einer davon war von der KUNST-STOFFE – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien – e.V.. Kurzerhand schrieb ich eine Mail und fragte nach wann es denn wieder Schnupperkurse Schweißen geben würde. Tatsächlich gab es dann auch einen Termin Mitte Oktober, ein Platz war noch frei und 70 EUR für 6h alles grob gezeigt bekommen was Schweißen sowie die Metallbearbeitung vorher und hinterher angeht (denn selten kommt das Schweißgut so zu einem wie man es braucht), fand ich einen mehr als fairen Preis. Der Verein ist übrigens auch ansonsten ein interessantes Projekt!

Praktischerweise liegt die Werkstatt des Vereins keine 5 Minuten mit dem Fahrrad von mir Zuhause entfernt. Also warf ich mich heute morgen in meinen Blaumann und bin hingeradelt.

Als erstes gab es natürlich die obligatorische Werkstattbelehrung vom Werkstattmeister Andreas und dann ging es auch schon los. Erstes Werkzeug: die Flex. Mit ihren echt vielen Einsatzmöglichkeiten zum schneiden, schleifen etc.pp. ein echte Multitalent und vermutlich braucht man bei der Metallbearbeitung kein anderes Werkzeug so oft wie die Flex.
Dann die Metallrundsäge mit der man dann halt auch mal gerade etwas zersägen kann. ;)

Weiter ging es mit Bohren mit der Standbohrmaschine, Poppnieten sowie dem schneiden von Aussen- und Innengewinden. Sicherlich alles irgendwie klar und theoretisch einfach, aber es einfach mal machen ist dann halt doch was anderes.

Nach der Mittagspause ging es dann ans Schweißen. Es gab zwei Schweißgeräte, ein Elektrodenschweißgerät und ein Schutzgasschweißgerät. Beide wurden in ihrer Funktionsweise erklärt und vorgeführt. Danach musste dann jeder selber brutzeln!

Als dann alle einmal durch waren gab es nochmal lange Zeit alles erlernete eigenständig anzuwenden während der Werkstattleiter immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand. Dabei entstanden teilweise echt ulkige Konstrukte von den Teilnehmern. Hier durchlfexen, dort anbohren, festschweißen, abschleifen und so weiter.

erstes_arbeitsstück

Insgesamt hat das ganze jede Menge Spaß gemacht und ich denke die Grundlagen sind gut angekommen. Ich werde jetzt auf jedenfall versuchen das gelernte in ein praktisches Projekt umzusetzen. Eine Idee habe ich schon und einer der Werkstattnachbarn hat wohl auch ein Schweißgerät bzw. kann man die Werkstatt von KUNST STOFFE inkl. alle Geräte auch Stundenweise mieten. Kann also losgehen!

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Aktuell widme ich mich gerade eher dem Ausbau der Werkstatt als dem Schrauben am Motorrad. Die Saison auf der Renne ist für mich vorbei, spontane Termine werde ich vermutlich nicht noch buchen und die Monster ist auch wieder auf Straße zurückgerüstet, denn ich will gerne doch noch ein bisschen kleinere Touren fahren und vielleicht im Herbst wenn die Bäume bunt sind mal noch ne Runde drehen.

Dafür geht es in der Werkstatt vorran!

Ich hab meine Werkbank aufgearbeitet, Licht installiert und bin dabei generell alles zu optimieren und zu verstauen. Ich muss sagen, ich mag die neue Werkstatt sehr! Denn dort kann man alles machen ohne das irgendwer komisch guckt oder gar meckert! Einfach toll! Aktuell mache ich mir Gedanken zum Heizen im Winter, denn da wird es bestimmt recht kalt.

Mein altes Büro in dem ich bisher schraubte bin ich inzwischen auch los, was eine ganz ordentliche Kostenersparnis mit sich bringt.
Geld welches man prompt wieder in diverse Dinge versenken kann! :)

Letztens zum Beispiel sah ich auf eBay einen Monster 1100 EVO Rahmen mit verbogenem Lenkanschlag zu einem sehr guten Kurs von keinen 150 EUR! Normalerweise kosten die Rahmen bei eBay immer im vierstelligen Bereich. Ich dachte mir, mal sehen was die zu einem Preisvorschlag von knapp über 100 EUR sagen. Ich staunte nicht schlecht als mein Preisvorschlag dann einfach akzeptiert wurde. Hatte ich nicht mit gerechnet!

Heute kam dann der Rahmen und ist in einem super Zustand. Keine Delle, keine Kratzer und nix verbogen bis auf den Lenkanschlag. Warum der ausgemustert wurde ist mir total unklar, den Lenkanschlag kann man garantiert einfach wieder zurechtbiegen.

Home improvement - 9968

Gut Papiere hab ich zu dem Rahmen nicht, brauche ich aber auch eigentlich nicht. Vermutlich kann man sich diese aber ausstellen lassen.
Wenn dann will ich den Rahmen aber benutzen um doch mal eine M5 Monster als reine Rennkiste aufzubauen. Denn jetzt kann ich auch etwaige Angebote an Unfallmotorrädern mit Rahmenschaden in die Auswahl ziehen.

PS: So ein M5 Monster (also 696, 796, 1100/S/EVO) Rahmen wiegt nackt 7,4 kg!

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Wie im twitter angekündigt hab ich jetzt mal das von mir bestellte Bremsentlüftungsventil mit Rückschlagventil ausprobiert.

Es stand ja immernoch an die Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse zu wechseln und das System zu entlüften. An der Hinterradbremse habe ich das ja schon erfolgreich durchgeführt, dort mit Hilfe eines Entlüftungsventils von Stahlbus. Bei Stahlbus bekommt man ein Rückschlagventil welches man statt der originalen Entlüftungsschraube in den Bremssattel schraubt, dort verbleibt es dann. Das Prinzip ist einfach wie genial und wird hier ausführlich erklärt.

Das Problem bei dem Stahlbusventil ist aber, es kostet einen haufen Geld und man braucht für jeden Bremssattel an jedem Fahrzeug ein Ventil! So ein Ventil kostet zwischen 20-25 EUR. Man ist also pro Motorrad schonmal um die 60-75 EUR los! Hinzu kommt, das manche Bremspumpen auch noch ein Entlüftungsnippel haben, welchen man dann doch wieder auf die normale Weise entlüften muss.

Als Besitzer zweier Motorräder kam das für mich irgendwie nicht in Frage!

Aber mir blieb also nichts anderes übrig als es nach Altherrensitte zu machen. Nur irgendwie hatte ich darauf keine so rechte Lust, denn die Idee mit dem Rückschlagventil ist wirklich prima. So schob ich das ganze vor mich her.

Zufällig fand ich dann im Internet die Lösung, auf die zu kommen eigentlich nicht so schwer ist. Warum nicht das Rückschlagventil am Ende des Schlauches anbringen über das die rausgepumpte Bremsflüssigkeit abfliesst?! Die Funktion und Wirking sind identisch, aber man braucht nur ein Ventil, egal wieviele Entlüftungsnippel man wo hat!

Umgesetzt hat dies die Firma Edelmann und das beste daran, die Investition dafür hält sich absolut in Grenzen! Denn das Ventil kostet keine 10 EUR!

Die Frage war jetzt, funktioniert das genauso gut wie das Stahlbusventil!? Meine Antwort dazu ist ein ganz einfaches: Ja! Wenn nicht sogar besser!

Ich hab jetzt die vordere Bremsanlage mal eben damit mit neuer Bremsflüssigkeit befüllt und entlüftet. Das ganze war so einfach, das ich gleich noch die hydraulische Kupplung frisch gemacht habe! Das schwierigste daran war eigentlich den Gummischlauch über die Entlüftungsnippel zu bekommen. :)

Von mir also ein klarer Kauftipp!

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Aktuell passiert soviel (Arbeit, Kind dauernd krank etc.pp.), dass ich nicht richtig zum bloggen komme. Da gibts dann meist nur updates via twitter.

Aber ich versuche mal hier ein bisschen was zusammenzufassen.

Ich bin inzwischen mal eine 30 minütige Testfahrt mit quasi dem Stummelsetup für die Rennstrecke über die Autobahn gefahren, leider im Nieselregen. Das Ergebnis ist, auf der Rennstrecke könnte das geil werden, für die Landstraße ist mir das nix! Da baue ich wieder den SBK Lenker für dran. Auch hab ich bei der Testfahrt festgestellt das man beim Bremsen doch arg nach vorne rutscht auf dem Sitz, ich hab mir jetzt Stompgrip Pads für den Tank besorgt, muss diese allerdings noch aufkleben.

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Was ich auch ausprobiert habe ist das Ducati DDA Modul was ich glaube schon letztes Jahr fürn Appel undn Ei auf eBay geschossen habe. Da wollte ich auf der Rennstrecke auch mal bisschen Datalogging machen. Aber zum wirklichen auswerten der gesammelten Daten der kurzen Testfahrt bin ich auch noch nicht gekommen.

Bevor ich wieder auf SBK Lenker umgebaut habe, hab ich mal die obere Gabelbrücke gegen die der Monster S4 getauscht, passt 1a und der Umbau ist nicht so kompliziert wie gedacht.

Dann hab ich noch aus dem duc-forum von jemandem die Bikiniverkleidung für die 900SS gekauft und mal Testweise an meinen Umbau angeschraubt. Ein wenig nackter ist das so auf jedenfall. So cool wie die Vollverkleidung finde ich es aber nicht. Werde das aber eventuell als fallback soweit fertig machen. Falls es auf der Rennstrecke Probleme mit der Vollverkleidung gibt, kann ich sehr schnell tauschen.

Um dann auch mal Bewegtbildaufnahmen von den Rennstreckenbesuchen machen zu können, hat sich bei mir eine GoPro Hero3+ Black Edition nebst eines praktischen Saughalters von RAM eingefunden. Zum Glück teile ich mir die GoPro mit einem Verwandten der die zum Tauchen benutzen will, sonst wäre der Preis echt elend! Ich hab schon ein paar Perspektiven und Befestigungen am stehenden Motorrad ausprobiert und da könnten ganz lustige Aufnahmen entstehen. Mal sehen.

Achja, den Anhänger habe ich vorhin für alle drei Termine reservieren lassen. Für den ersten am 29.-31.05. am STC ist das auch schon bestätigt. Und nein ich habe nicht bei dem komischen Typen mit der Abmahnungsandrohung reserviert. ;)
Wenn alles klappt (Frau auf Reisen, Kind bei den Großeltern) werd ich es auch tatsächlich Ende April noch auf eine Motorradtour schaffen für ca. 3 Tage. Wo es hin geht? Ich habe keine Ahnung, muss ich mir noch ausdenken! :D

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Lange hab ich überlegt, baue ich den Halter fürs Lenkkopfrohr selber oder lasse ich das wen machen der sich damit auskennt? Nach Rücksprache mit einem Fachbetrieb bzgl. des Wasserschneidens von Alu hab ich mich dann entschlossen doch etwas “fertiges” zu kaufen. Aber immerhin hab ich bei dem ganzen 3D gedrucke eine Menge gelernt. Vielleicht schreib ich da auch nochmal einen extra Post zu.

Jedenfalls hab ich zwei Wochen nach der Bestellung bei Moto-MS dann auf einmal ein schönes Stück gefrästes Alu in der Hand. Super Laden übrigens, haben mir alles nach meinen Vorgaben gefräst. Musste ich dann auch gleich ans Motorrad schrauben, passt! Jetzt fehlen noch die Halter für die Seitenverkleidung.

Achja, das Ziel ist jetzt doch die Vollverkleidung der SuperSport. Und so sieht das dann wohl aus:

SL Verkleidung - 8853

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Vor ein paar Tagen kam das Paket mit meinen Reifenwärmern an. Ich hab die in Gebraucht von jemanden über Kleinanzeigen gekauft, derjenige hängt sein Hobby an den Nagel und brauchte die nicht mehr. Geworden sind es die normalen Classic von HSR. Ich hab eine Weile in verschiedenen Foren geschaut welche okay sind und die HSR sind immer gelobt worden, vor allem der Support vom Hersteller.

Der Preis war extrem gut, zumal der vordere Reifenwärmer nagelneu ist da sein vorheriger vom Hersteller ausgetauscht wurde, allerdings nicht mehr in Schwarz verfügbar war. Deshalb ist der vordere Blau, aber who cares!? Der hintere ist auch noch in 1A Zustand, beinahe neu.

Ich hatte erst überlegt die neu zu kaufen und dann den hinteren Wärmer komplett aus hitzefestem Nomex fertigen zu lassen, weil der Auspuff doch relativ nahe am Hinterrad ist. Aber der Preis war jetzt so gut das ich es erstmal ohne Nomex probiere und wenn das nicht passt, kann ich den hineren Wärmer immernoch wieder verkaufen und mir einen aus Nomex holen.

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Ich bin gespannt wie das so läuft mit dem Wärmern in der nächsten Saison.

Ich glaub an Ausrüstung für die Rennstrecke habe ich jetzt auch alle großen Sachen zusammen. Kleinscheiss fehlt halt immernoch, wie immer. :)

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