Was tut man wenn man gerade nicht selbst am Mopped Schrauben kann? Man guckt anderen dabei zu, zumindest tue ich das gerne! Jemand dem ich dabei sehr gerne zuschaue ist ZAM.

Er macht lustige, unterhaltsame und vor allem lehrreiche Filme über seine diversen Schraubereien an diversen Motorrädern. Von daher kann ich seine Filme nur empfehlen!

Bisher waren diese nur in seinem YouTube Kanal zu finden, aber jetzt hat er auch eine eigene Website auf der er das ganze noch mal übersichtlicher gebündelt hat. Von daher jetzt hier in der Blogroll und als Empfehlung: www.zamschannel.de

Alexander hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen und nun soll ich auf ein paar Fragen antworten. Ich denke, das mache ich mal! :)

Warum fährst du überhaupt Motorrad?

Ein Freund wollte 2007 unbedingt einen Motorradführerschein machen und hat mich gefragt ob ich nicht auch Lust habe. Da ich zu dieser Zeit mit einem 50iger Roller durch die Gegend gefahren bin war ich sofort dabei!

Warum hast du dich für das Modell entschieden was du fährst?

Es sollte ein ein Naked Zweizylinder sein, um die 100 PS und ABS haben.
Viel gab es da auf dem Markt irgendwie nicht was mir dann zugesagt hätte. Ich bin eine Guzzi Probegefahren, aber das war nix für mich.
Die Ducati Monster 1100 EVO war dann ein absoluter Bauchkauf!

Warum kein anderes?

Irgendwie war der Ducati-Virus eigentlich in mir seit ich Motorrad fahre. Schon damals als ich nach meinem ersten Motorrad geschaut habe, hab ich auch nach einer Monster geschaut, aber leider gab es da nichts mit ABS und das wollte ich auf jedenfall! Auch sonst schielte ich immer irgendwie zu den Diven aus Bologna. Ich hab mir immer gesagt: irgendwann will ich auch so etwas!
Als ich mich dann entschlossen hatte nach einem neuen Motorrad umzusehen und Ducati die 1100 EVO rausbrachte, da war ich sofort Feuer und Flamme!

Welches war dein erstes Motorrad/Zweirad?

Mein erstes motorisiertes Zweirad war tatsächlich ein Aprilia SR 50 R. Gekauft habe ich mir den damals weil ein paar Knalltüten mir mein schönes Fahrrad geklaut hatten und ich irgendwie Lust auf etwas mit Motor hatte.

Schraubst du selbst oder lässt du lieber schrauben?

Inzwischen Schraube ich selbst. Zumindest alles was ich selbst machen kann oder will. Selbst Schrauben können kommt ja nicht von irgendwoher und man kann es einfach so, sondern manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen und Dinge selbst beschrauben, einfach um zu sehen wie sie funktionieren. Danach kann man das dann auch selbst Schrauben oder man lernt was man eben nicht kann. :)

Für mich gehört das Schrauben auch inzwischen einfach zu einem Großteil zum Hobby “Motorrad” dazu. Mit kleinen Kinder zu Hause komme ich auch tatsächlich aktuell öfter dazu mal einen Abend in die Werkstatt Schrauben zu gehen, als einen Nachmittag mit dem Motorrad zu fahren. Vielleicht wird das aber auch mal wieder anders, aber momentan ist das Schrauben eben auch Selbstzweck.

Wie schätzt du selbst dein fahrerisches Körnnen ein?

Eigentlich ganz okay, flott ums Eck ist glaube nicht so das Thema wenn man öfter mal auf der Rennstrecke unterwegs ist. Aber ich merke schon, dass mit der inzwischen eingeschränkten Fahrpraxis auf der Straße und der Familie zu Hause, das Verhältnis zum eigenen Können was den öffentlichen Straßenverkehr angeht durchaus kritischer wird.
Ich denke ich werde, wenn ich wieder mehr Zeit zum auf der Straße fahren habe, mal wieder einen Fahrtraining besuchen. Fahren auf der Rennstrecke ist eben nicht fahren auf der Straße und andersrum.

Hast du Lieblingslektüre zum Thema Motorrad? Wenn ja welche, wenn nein, warum nicht?

Ja! Bernd Spiegels “Die obere Hälfte des Motorrads”. Dieses Buch hab ich damals zu Beginn meiner Motorradfahrerkarriere verschlungen und ich habe extrem viel gelernt!

Liest du regelmäßig eine motorradbezogene Zeitschrift?

Ich habe die MO im Abo, noch jedenfalls. Irgendwie sagt sie mir nicht mehr so zu. Die Fastbike lese ich gerne mal wenn sie mir zwischen die Finger kommt.

Welches Ziel/Land sollten deiner Meinung nach andere Motorradfahrer mal besuchen?

Das Land welches sie als Traumziel haben!

Hast du ein Traumziel?

Auf Hawaii würde ich wirklich gerne mal Motorrad fahren!

Und was lockeres zum Ende: Welcher ist dein Lieblingswitz?

So etwas habe ich nicht. ;)

Und weil ich das hier so brav beantwortet habe, darf ich mir jetzt sowohl Blogs raussuchen denen ich das Stöckchen zuwerfe und ich darf mir sogar eigene 11 Fragen ausdenken! Da bin ich doch mal so frei das ganze mehr in die Motorsportecke zu bewegen! ;)

Nominiert habe ich folgende Blogs: cco-classicracing.de, 696Racing und Eckenwetzer Racing.

Und hier die 11 Fragen:

1. Seit wann fährst du auf der Rennstrecke?
2. Wieso fährst du Rennstrecke?
3. Wie war dein erstes Mal Rennstrecke und womit bist du gefahren?
4. Normales oder umgedrehtes Schaltschema?
5. Deine Lieblingsstrecke ist und warum?
6. Was an Motorrad fährst du und warum?
7. Fährst du auch noch auf der Straße?
8. Wie bekommst du dein Motorrad zur Strecke?
9. Schraubst du selbst an deinem Kringelgerät?
10. Besitzt du Regenreifen?
11. Wichtigster Ausrüstungsgegenstand im Fahrerlager?

Hier mal die Pressemitteilung zu diesem bestimmt herrlichen Event!

Ich werd auf jedenfall versuchen an einem Tag auch dort vor Ort zu sein, auch wenn ich nicht fahren werde!

BUILT NOT BOUGHT am 25. / 26. April 2015 auf dem Spreewaldring.
Zweihoch-oktane Tage für Racer, Schrauber & Fans von Fahrmaschinen aller Marken.

Bislang war das Team vom Race Café Berlin vor allem bekannt für den
Kurvenrausch, ein motorsportliches Event für Twins und Klassiker. Nun
setzen die Veranstalter noch einen drauf: Mit BUILT NOT BOUGHT
richten sie sich vor allem an Self-Made-Schrauber, ambitionierte Customizer
und all jene, die sich für authentische Zweiräder und klassischen Rennsport begeistern.

PROGRAMM: Mit vielen Rennen und Lagerfeuer, Bar & Grill, Camping sowie
Live-Musik am Samstag wird Zuschauern, Fahrern und Ausstellern viel
geboten. Ein Highlight wird außerdem die Schraubermeile sein.
Vom Rahmenbauer über Tankdengler bis zum Motorentuner werden sich
etliche Gewerke vor Ort präsentieren.

RENN-ACTION: Selbst geschraubte bzw. veredelte Fahrmaschinen garantieren
Abwechslung pur. 160 Motorräder werden in 10 Klassen gegeneinander antreten:
Café Racer, BOTT 2- und 4-Ventiler, Buell- und Ducati-Racer, Classic Sidecars,
Spezialfahrwerke, Classic Superbikes, Zweitakter sowie Singles werden an
beiden Tagen ordentlich Gummi geben.

ZUSCHAUER-FREUNDLICH: Das großzügige Gelände des kurvenreichen
Spreewaldrings bietet genug Platz für Zuschauer und Fans. Sogar das Infield
ist geöffnet, um die Action hautnah erlebbar zu machen. Der Tradition
verpflichtet wird außerdem der historische Doppelstock-Bus des Race Café
Berlin wieder als mobile Tribüne bereit stehen.

Kontakt
Zuschauerinfos: http://www.facebook.com/racecafeberlin
Nennung zum Training oder den Rennen: http://www.kurvenrausch.com

Wann
25. und 26. April 2015

Wo
STC – Spreewaldring Training Center in Schönwald/Waldow, an der A13
ca. 60 km südlich von Berlin

Eintritt
Zuschauer ein Tag 10 €, beide Tage 18 €, Zuschauercamping beide Tage 10 €

Bezüglich der Rennverkleidung an meiner EVO hab ich bestimmt mehrere Tage das Internet durchsucht um ähnliches zu finden. Trotzdem findet man eben nicht alles, heute wies mich ein User im duc-forum auf einen Thread aus Januar 2012 hin.

Dort ist ein Umbau der Firma Moto MS zu sehen, bestehend aus einer 1100 Monster mit Rennverkleidung einer Ducati 999. Bilder dazu gibts auch. Man sieht, es geht also!

Da sucht man eine Garage im berliner Norden und findet eine Anzeige für etwas passendes. Dann sucht man was es so dort in der Nähe gibt und findet eine Freie Motorradwerkstatt, dessen Betreiber wohl auch beim Kurvenrausch mitgefahren ist.
Nach ein wenig Links folgen stößt man auf ein Blog von jemanden der mindestens genauso verstrahlt ist wie man selbst und schon hängt man fest und verzettelt sich beim lesen!

Auf http://www.cco-classicracing.de/ schreibt Carsten sehr unterhaltsam über seine Yamaha Racer und das Rennstreckenfahren an sich. Sehr empfehlenswert!

PS: falls noch wer eine Garage im berliner Norden mit mir Teilen mag, meldet euch!

Im grunde weiss ich das ja, aber ein wenig fragt man sich ja doch: Bin ich der einzige der seine 1100 EVO für die Rennstrecke benutzt und versucht in diese richtung Umbauten zu machen? Nein!

Hab ich im Ducati.ms Forum gefunden, Build: Monster EVO Racer. Für meinen Geschmack ein bisschen wenig technische Details, aber vielleicht kommt das ja noch! Ansonsten coole Sache!


Copyright des Bildes liegt bei dem Threadersteller!

Der Duffy aus dem svrider.de Forum von dem ich auch meinen Tacho auf weisse Hintergrundbeleuchtung umbauen habe lassen fuhr letztes Jahr als Rookie eine sehr erfolgreiche Rennsaison auf seiner SV650. Selbige hat er aus einem Unfallmotorrad aufgebaut.

Dieses Jahr geht er auch wieder an den Start, mehr Infos gibts auf seiner Seite. Sponsoren sind auch noch gesucht, nur falls jemand jemanden kennte der jemanden kennt der… :)

Ben von Powerwheelie kann es auch nicht lassen und fährt mit seiner Ducati bei Minusgraden durch Hannover.

Ich kann es auch nicht lassen, leider hatte ich gestern allerdings kein Grinsen beim Druck auf den Starterknopf im Gesicht sondern ein wenig Entsetzen. Ich hab geschlagene 10 Minuten und unzählige Anläufe gebraucht um dem V2 ein Grollen zu entlocken bis die SV endlich mal anspringen wollte! Dabei war ich 3 Stunden vorher noch damit gefahren, vielleicht war die Temperatur arg dolle gefallen.

Aber ich muss schon sagen, ab -4°C ist es alles andere als Gemütlich. Wobei, so richtig doll frieren mir nur die Fingerspitzen. Der Rest geht. Achja und das Helmvisier bildet Eisblumen an der Ampel, das ein wenig nervig!

Ich kann den Sommer kaum noch erwarten.. endlich wieder durch die wärmende Sonne bollern.

Im Moppedblog gibts ein Voting wieviel Kilometer auf dem Motorrad im Jahr 2008 zusammengekommen sind.

Bei mir waren es über 10.000 km. Allein beim Schwarzwald sind glaube irgendwas um die 3.000 km zusammengekommen, dann gab es noch zwei oder drei Mehrtagestouren mit den anderen die jeweils auch immer mindestens 1.000 km hatten. Eine Reise in die Holsteinische Schweiz war dabei, da ist alleine die Anfahrt auch schon 900 km und vor Ort min. nochmal soviel. Die kleine Runde zwischendurch sind auch schnell mal 150 km, davon kommen so einige im Sommer zusammen und dann kommen noch die beinahe täglichen Fahrten in der Stadt dazu. Der Kilometerzähler steht auch schon kurz vor 17.000 km.

Ich würde sagen ich bin obwohl ich bisher nur Inspektionen in der Werkstatt hab machen lassen ein recht guter Kunde dort, alle 6000 km sag ich quasi hallo.

UPDATE:
Hab nochmal nachgerechnet und das Serviceheft angeschaut. Ende April 2008 waren 4.500 km auf der Uhr, jetzt ca. 17.500 km. Gekauft hab ich sie Mitte Oktober 2007 mit 800 km. Also fallen ca. 2.500 km an 2007. Ich schätze mal dann waren das 2.000 km bis Ende April 2008, macht ca. 15.000 km in 2008. Wow.

Gerade über MotoBrief.TV (auch eine Internet Motorrad-Sendung) gefunden: Twist the Throttle vom Discovery Turbo Channel. In jeder Folge wird eine Firma aus dem Motorradbereich, ihr Bikes bzw. Produkte und ihre Geschichte vorgestellt. Also zB. die Motorradhersteller, aber auch Firmen wie Alpinestars. Leider kommt man auf der Website um die Werbung nicht drumrum und sie haben die Folgen in 3-10 Minuten Abschnitte zerstückelt, aber ansonsten interessant.. wenn man den typischen Discovery-Channel Erzählstil aushält.

Und wie immer juckts einen in den Fingern wenn man Bikes beim fahren sieht.. warum muss nur der Winter vor der Tür stehen?

Ich persönlich schaue ja kein Fernsehen mehr bis auf mal Abends im Hotel bei einer Tour oder alle paar Wochen mal den Tatort im Ersten. Angesichts der fülle der Informationsquellen im Internet brauchts das auch nicht mehr, Nachrichten gibts im Internet schneller und bei Bedarf auch mit selbst recherchierten Hintergrundinfos.

Aber natürlich sucht man sich auch ab-und-zu seine Unterhaltungsangebote, zum Beispiel Motorradsendungen. Sowas gibts im deutschen Fernsehen aber eigentlich nicht. Im Internet schon.

Ganz vorne dabei ist natürlich mopeten.TV (Folge 39 ist raus), aber jetzt hab ich durch Zufall “Superbike School UK” gefunden, die Sendung läuft wohl in UK auf Motors TV und erzählt vom Training dreier Teilnehmer der von Keith Code (Autor der Bücherreihe “Twist of the Wrist”) gegründeten California Superbike School bzw. dessen Ableger in UK. Vier Folgen gibt es Online zu sehen. Ich find sie erstaunlich Unterhaltsam und man kann was übers Motorradfahren lernen! Zum Beispiel den “Pick-Up”-Move!

Vorteil im Internet auch, keine Werbung und man kann auch den Trailer überspringen ;-).

Achso, apropos Keith Code. Der schreibt auch im Cornering Forum in seiner eigenen Ecke sehr interessante Artikel zum Thema Motorradfahren. Noch hab ich keins der “Twist of the Wrist” Bücher, aber ich bin stark am Überlegen mir diese zuzulegen. Passt zu “Bernt Spiegel: Die obere Hälfte des Motorrads” und das dazugehörige Übungsbuch “Motorradtraining alle Tage”, da bin ich ja eh begeistert von. Die Bücher haben mir extrem viel gebracht.

Die Materie Motorradfahren besteht halt nicht nur aus aufs Motorrad setzen und losbollern, jedenfalls nicht wenn man sich tiefergehend damit beschäftigen mag. Für mich persönlich macht das einen ganz großen Teil des Reizes dieses Hobbys aus!

Ich bin ja großer Fan von http://slowwaydown.com/swd/, dort schreibt Florian Rolke über seine Reise mit einem 30 Jahre alten Simson Schwalbe Moped von Hamburg nach Südafrika.

Gerade ist er durch Istanbul gefahren und hatte dort lustige Begebenheiten mit den örtlichen Gesetzeshütern und der vollständig anderen Auffassung wie Straßenverkehr funktioniert. Scheinen deutliche entspannter zu sein in der Türkei was das Regelwerk angeht.

Ich beneide Florian um seine Reise!