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Broken Bones

Der letzte Post ist schon eine Weile her, eigentlich stand doch das Built not Bought 2017 an?! Warum gab es dazu keinen Post? Ganz einfach, mit nur einem funktionstüchtigen Arm ist das Tippen längerer Texte halt echt beschwerlich und langwierig. Aber der Reihe nach und aus der ferne und kurz aus dem Gedächnis zusammen geschrieben.

Das Built not Bought schickte sich an ein herrliches Event zu werden, Mensch und Maschine liefen tatsächlich Problemlos! Am Samstag stand das Qualifying für das BOTT Rennen an in dem ich starten sollte und im selbigen ist es dann passiert.
Letzte Runde, ich hinter ca. 5 anderen Motorrädern auf dem Weg in die Hetzer-Kehre (Linkskurve). Aussen rechts alles voll, einer fährt innen Links, einer der rechts Fahrenden erschrickt und die Gruppe rechts staucht sich zusammen, ich fahre aus Platzmangel auch innen Links und mache die Bremse zu der Kehre nicht rechtzeitig wieder auf und Zack geht mir das Vorderrad weg und ich stürze auf die linke Seite.

Die Airbag Weste löst aus und drückt mir komplett die Luft aus den Lungen. Ich stehe auf, atme schwer. Dann gehe ich zum Motorrad und schalte es aus, es lief leider noch. Dann verusche ich es aufzuheben, das gelingt mir aber nicht. Also stelle ich mich, immernoch schwer schnaufend an die innere Leitplanke. Der Turn wird abgewunken, die Streckenposten kommen zu mir und Helfen mir die Weste und den Helm abzulegen und alles zu öffnen. Der Krankenwagen kommt und packt mich ein.

Im Krankenwagen stellen wir dann fest das eigentlich nur die linke Schulter schmerzt. Immerhin! Zum checken komme ich dann mit einem weiteren Krankenwagen ins Dahme-Spreewald Krankenhaus in Lübben. Dort werden dann Schulter und Brustkorb geröngt. Diagnose: Schlüsselbeinbruch links. Der Arzt meint, kann operiert werden, muss aber nicht. Ich bekomme einen Rucksackverband der den Bruch gerade richten soll.
Ich werde entlassen und fahre mit dem Taxi wieder zum STC. Dort haben Axel und Andreas mein Motorrad und meine Sachen eingesammelt. Das Motorrad sieht besser aus als ich, nur ein paar Kratzer und eine gebrochene Windschutzscheibe, und läuft auch noch problemlos.

Ich übernachte noch die Nacht auf dem STC und schaue mir die Rennen am Sonntag an. Dann packen wir und fahren heim. Eigentlich wollte Sabrina Montag/Dienstag fahren, aber daraus wird nichts. Lieber die Schulter in Berlin noch mal checken.

Am Montag lasse ich dann ein MRT machen, alle Sehnen und das Gewebe sind okay. Am Dienstag dann zur Orthopädin. Diese schaut sich die Röntgenbilder an und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: “Das wurde nicht operiert??!”
Es folgt etwas das quasi Zauberei ist, die Ärztin und ihre Helferin schwingen die Telefone und organisieren eine OP am nächsten Tag. Wow.

Und dann war ich Mittwoch früh im Humboldt-Klinikum, wurde Mittags in den OP geschoben und bekam eine Titanplatte mit sieben Schrauben auf das Schlüsselbein genagelt.

Das erklärt dann glaube auch ganz gut wieso kein Blogpost kam. Ich war erstmal Schach-Matt gesetzt. Dazu kam dann noch das wir in der letzten Juni Woche noch unsere Werkstatt räumen mussten. Dazu haben wir auch komplett die ganze Woche gebraucht. Ich mit nur einem Arm, viel mehr Kram als man erwartet hatte und jeder Menge organisatorischer Probleme.

Die nächsten Wochen gingen dann mit anderen organisatorischen Dingen, Physiotherapie, Krankengymnastik und sonstigem Zeug drauf und schwups ist es quasi Ende Juli!

Inzwischen geht es der Schulter viel besser und ich bin auch wieder Werktätig. Ganz da ist der Arm noch nicht, aber es geht gut vorran. Ob ich dieses Jahr noch mal auf die Renne komme hängt von mehreren Faktoren ab. Logischerweise der Schulter und auch der Werkstattsituation. Momentan steht der komplette Kram in einer Scheune in Brandenburg und staubt ein. Dort kann man nichts machen, leider. Ich weiss nicht mal ob das Motorrad noch andere Schäden abbekommen hat vom Sturz.

Bis wir also in eine neue Werkstatt gezogen sind, wird es hier vermutlich etwas ruhig zugehen. Sommerurlaub kommt ja auch noch. Aber es sind Dinge in aussicht, wir werden sehen! :)


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Drei Wochen sind nix

“Time flys when you are having fun!” heißt es in dem Sprichwort, dabei bleibt ausser Acht das Zeit auch sonst rast wenn man viel zu tun hat. Mir ist als ob wir den Bus nach dem Flatrate-Fahren am STC eben erst ausgepackt haben und der ganze ausgepackte Kram stand auch anderthalb Wochen danach genau noch so rum wie ich ihn nach dem Auspacken hingestellt hatte, inkl. Mopped mit Regenreifen.
Aber das Built not Bought steht quasi vor der Tür, die Vorbereitungen müssen gewuppt werden!

Praktisch ist ja wenn man quasi alles schon beisammen hat, aber ich brauchte zum Beispiel das ganze Werkzeug noch einmal um die SV für den Kurvenrausch nach dem Built not Bought vorzubereiten. Der ganze StVO Trödel musste ab, die Tourensportreifen runter und dafür Supersportreifen drauf. Ein bisschen Feinheiten an der silbernen Brenneisen musste auch noch passieren.

Statt der Tourenpellen gibts frische S20. Sollten gehen für die ersten Meter auf der Renne!

Ohne StVO Gerödel gleich viel besser!

Aber ich denke jetzt habe ich alles bereit, nu muss ich es nur noch alles zusammen packen. Die SV und der benötigte Trödel kommen in meinen neuen Bus (Ich bin jetzt auch Busfahrer!) und mit selbigem kommt die Frau am Sonntag Abend zum STC, während ich und Axel mit seinem Bus die Reise schon am Donnerstag antreten.

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Spielen mit den Schmuddelkindern

Fürs Wochenende war Regen angesagt, aber unsere Hoffnung lag darauf das es am Spreewaldring ja auch gerne mal nicht regnet, obwohl rund herum jede Menge Wasser vom Himmel fällt.

Aber wir wollten uns für alle Eventualitäten rüsten und so landete das über den Winter organisierte zweite Räderpaar sammt Bridgestone Regenreifen, die Regenklamotten und wasserfeste Hand- und Schuhe im Bus.

Gebucht waren Samstag Nachmittag sowie der komplette Sonntag auf dem STC, Flatrate-Fahren war angesagt. Bedeutet: Buchen und dann soviel fahren wie man möchte und kann. Also kann man theoretisch an einem gebuchten Tag acht Stunden im Kreis fahren! Coole Sache.

Das Fahrerlager war entsprechend der Wetteraussichten sehr übersichtlich. Das Wetter am Vormittag war eher so durchwachsen. Entsprechend gab es auch eher wenig Kurzentschlossene.

Nach dem üblichen Anmelden und Ausladen ging es zur Geräuschmessung, die schaffte ich eher nur so ganz knapp. Schwein gehabt.

Um 14 Uhr ging unser gebuchter Nachmittag los, pünklich geschafft haben wir das natürlich nicht. Aber ist ja egal, ist ja Flatrate-Fahren! Also lieber die Reifenwärmer noch 15 Min mehr die Slicks aufwärmen lassen und dann erst raus. Die Sonne schien, der Himmel bewölkt und es war einigermaßen warm.
Ich war gespannt ob die neue AHK wohl tun würde was ich mir erhoffte, einfach funktionieren!
Der erste Turn war extrem schwierig, das erste mal wieder Motorrad fahren seit September letzten Jahres! Jeder Handlungsablauf brauchte Zeit und Resourcen im Kopf, der Körper total ungelenkig, die Blickführung nicht vorhanden.
Als ich vom Motorrad stieg dachte ich, ich könne kein Motorrad mehr fahren. Jedenfalls nicht irgendwie flott. Aber immerhin das Motorrad funktionierte einfach, inklusive AHK!

Dann kam der Regen.

Nicht nur leichter Nieselregen, sondern der Himmel öffnete seine Schleusen und es schüttete ordentlich.

Normalerweise wäre so ein Tag gelaufen gewesen. Ich erinnere mich da noch an das erste Mal fahren im letzten Jahr am STC. Da bin ich glaube zwei Turns gefahren und dann war der Tag vorbei.

Nicht dieses Mal! Nie wieder!

Denn wir haben Regenreifen! Ha!

Also flugs das Werkzeug ausgepackt und daran gemacht die Räder zu wechseln. Meine Güte machten die anderen das Flott! Ich musste umständlich nach dem passenden Werkzeug suchen. Für die nächsten Male werde ich mir einfach nur ein Set aus Werkzeug nur zum Räder wechseln zusammen stellen.
Was sich aber auf jeden Fall bewährt hat, waren meine mit Edding aufgeschriebenen Drehmomentangaben an den Bauteilen selbst! So muss man die nicht im Kopf haben und sie stehen überall dran.

Die anderen waren dann schon mindestens einen Turn gefahren bis ich fertig war. Dann wollte ich aber los! Hatte aber dann keine Lust mehr die Wasserdichten Stiefel und die Regenhose aus dem Auto zu holen. Also nur die Regenjacke drüber und das Pinlock Visier auf den Helm.

Ich muss ja sagen, auf der Straße hatte ich bisher keine großartige Angst beim fahren im Nassen. Vor etlichen Jahren im Schwarzwald bin ich mal einen Tag lang die schönen kurvigen Straßen nur im Regen gefahren. Danach hatte ich Respekt, aber keine Angst mehr.
Nur bin ich schon ewig nicht mehr im Regen gefahren! Auf der Straße sowieso und auf der Renne glaube bei Twins Only 2014 das letzte und einzige Mal. Damals allerdings mit Straßenreifen. Es war scheiße!

Was diese Regenreifen aber können, das ist eine komplett andere Welt! Am Anfang ist man natürlich gehemmt, aber wenn man sich dann ein bisschen traut dann öffnet sich einem eine großartige Spielwelt! Was da an Schräglagen und Bremsmanövern geht ist echt unglaublich! Alles natürlich im Rahmen!

Das musste ich dann noch einen Turn ausprobieren! Da kam dann aber tatsächlich nochmal eine dicke Fuhre Wasser von oben, so dass es beim Fahren schon ordentlich auf den Helm prasselte und die Strecke stellenweise einem Teich glich. Ab da war es dann nicht mehr weiter sinnvoll zu fahren, vor allem weil das Wasser sich seinen Weg in meine luftigen Stiefel bahnte!

Aber im großen und ganzen was es super im Regen! Jeder der auf der Renne auch nur ein bisschen öfter unterwegs ist kann ich nur empfehlen das mal auszuprobieren! Wenn der Tag eh nur noch Regen ansagt, Regenjacke an und dann mit Regenreifen raus! Den größten Nachteil an Nässe bei Motorradfahren gibt es an der Renne zB. nicht: man hat keine 300km im Nassen bis zum Zielort vor sich und ist einem Kalt und man hat keine Lust mehr, hört man einfach auf!

Dann war der Nachmittag auch schon rum, das Fahren vorbei und dann kam die Sonne raus! Herrlich! Konnten wir so doch noch den Abend gemütlich mit Rene von Rasch-Moto und Matze von Used Italian Parts vor dem Bus sitzen, Essen und Unsinn reden!

Der Morgen danach war relativ entspannt, der Himmel blau und es versprach zumindest am Vormittag trocken zu bleiben. Tat es dann auch! Nach einem nochmaligen Räderwechsel zurück auf Slicks (das übt!) war das Fahren jetzt schon deutlich angenehmer als am Vortag. Scheinbar konnte sich das Stammhirn nun doch wieder an ein paar Bewegungsabläufe erinnern und das Fahren klappte nun doch um einiges besser.
Den letzten Turn des Vormittags schnappte ich mir dann doch mal Matze um mir die Linie zu zeigen und ich hatte einige Aha-Effekte!
Die wollte ich dann nach dem Mittagessen gleich mal umsetzen.

Dann kam der Regen!

Soll er doch, wir haben ja Regenreifen!

Erstmal ging ich aber die Strecke in der Theorie mit Matze noch einmal auf dem Papier durch. Auch immer wieder hilfreich!

Danach wieder das Werkzeug raus, wieder Räder wechseln! Da werde ich auch immer flotter!

Jetzt aber die Regenstiefel und eine Regenhose anziehen! Ich merke nach dem rausfahren aber relativ schnell, das ich in der Regenhose mich kaum bewegen konnte, von daher war das alles sehr steif was ich dort veranstaltete. Ich blieb dann aber trotzdem draussen, nahm Tempo raus und versuchte die mir gezeigte Linie zu fahren und mir einzuprägen. Das ging auch ganz gut, so ohne großes Tempo hat man ja Zeit.

Zum nächsten Turn war die Strecke dann schon nur noch nass, aber es regnete nicht mehr! Jetzt wollte ich die Regenhose weg lassen und einfach so raus. Matze kam dann noch und stellte erstmal alle Dämpfer am Fahrwerk auf komplett offen, “Fahr mal so!” Na gut! Wäre ich ja gerne, wenn mein Mopped noch gelaufen wäre. Es sprottelte nur noch, ging aus und dann nicht mehr an! Na, wer errät es? Richtig, Benzin alle! :)

Also erst Tanken und dann raus. Das war wirklich interessant mit dem total weichen Fahrwerk, viel weniger anstrengend und deutlich flüssiger irgendwie. Ich hatte zwar ein paar schöne Hinterradrutscher, aber die waren alle so soft das sie keine Angst machten. Spannend! Der Track trocknete dann aber schon ganz gut ab, weiterfahren hätte die Reifen kaputt gemacht. Damit endete der letzte Turn des Wochenendes, denn um noch mal Slicks aufzuziehen, dafür fehlte einfach die Zeit. Mussten wir doch bis spätestens 19 Uhr bei der Werkstatt sein.

Ich habe an diesem Wochenende eine ganze Menge neues gelernt muss ich sagen! Angefangen von den Aha-Effekten bei der Linie, über den schnellen Wechsel von Rädern bis zu den Erfahrungen mit Regenreifen. Ich habe mit sehr netten und genauso verstrahlten Leuten das Essen geteilt und ich freue mich jetzt noch eine ganze Ecke mehr auf Built not Bought in vier Wochen.

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It’s All in the Preparation

Am kommenden Wochenende soll es zum STC auf die Piste gehen! Dementsprechend war die letzte Zeit beim Schrauben viel von Vorbereitungen bestimmt.

Die Kupplung tut leider noch nicht ganz so wie sie soll, zumindest im Stand. Da muss ich diese Woche noch mal ran. Auch das Hinterrad muss ich noch ausrichten und vor allem mit Drehmoment festmachen.
Immerhin is die Front schon einmal korrekt mit Drehmomenten verschraubt.
Sicherungsdraht darf noch verteilt werden.

Neue Gimmicks wird es wohl vorher nicht geben, sowohl die neue Verkleidung als auch die Öltemperaturanzeige habe ich aus Zeitmangel (viel Zeit geht drauf um eine neue Werkstatt zu finden!) nicht fertig bekommen. :(

Immerhin der zweite Satz Felgen ist mit Regenreifen bestückt! Ich muss noch dem Wettergott ein Opfer bringen damit ich sie nicht brauche! Ich werd noch ein Opfer für die Schalldruckgötter mitschlachten, denn am STC gelten 98dB zu der Veranstaltung. Sollte ich mit Eatern eigentlich schaffen, aber man weiss ja nie…

Beim Einsatz am Wochenende muss ich auf jeden Fall den liegenden Zylinderkopf im Auge behalten. Sowohl aus dem Ventildeckel Auspuffseitig (kenn ich schon) als auch am Nockenwellendeckel (jetzt neu!) ölt die Gute ein wenig rum. :/

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Mitstreiter für unsere Schraubergemeinschaft gesucht

Wir suchen noch Mitstreiter für unsere Schraubergemeinschaft!

Bisher schraubten wir im Wedding, dort müssen wir aber leider weg. Jetzt haben wir die Option auf eine Halle im berliner Norden, nähe Blankenburger Straße.

Bisher sind wir drei Auto- und drei Motorradschrauber, letztere mit großem Hang zu Ducati und öfterem Besuch auf der Rennstrecke.

Wir suchen eher niemanden der nur etwas unterstellen will, sondern schon jemanden der aktiv Schrauben mächte und deswegen eine trockene, beheizbare Halle zu schätzen weiss in der man sich gegenseitig auch gerne beim Schrauben hilft und sich langfristig mit seinem Hobby niederlässt.

Momentan stehen wir noch in Verhandlung mit dem Vermieter, aber die Zeichen stehen sehr gut. Der Preis der Halle ist für das gebotene gut, aber geschenkt ist sie nicht. Deswegen kann ich den finalen Preis für einen Platz noch nicht sagen, es wird sich aber eher im Bereich von 100-200 EUR für einen Motorradschrauberplatz befinden, je nachdem wieviel Platz benötigt wird. Autoplätze gibt es auch noch, liegen preislich natürlich anders.

Wer also Interesse an die Option für so einen Platz hat, kann sich gerne bei mir melden!

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Trennung auf Zeit / BMT 2017

Am Wochenende finden in Berlin (wo sonst?) die Berliner Motorrad Tage statt. Michael vom Race Cafe Berlin meldete sich vor einer Woche bei mir, ob er meinen Renner haben könnte um Ihn auf dem BnB-Promostand aufzustellen. Klaro!

Also war ich die Woche noch mal schnell in der Werkstatt und haben die ganze Verkleidung, welche natürlich abgebaut war, wieder dran geschraubt und die Räder festgezogen. Damit war das Motorrad für die Messe wieder fein, geputzt ist es aber nicht! :)

Gestern dann kam ein mir fremder Mann mit einem Kleintransporter, ich half ihm mein Motorrad zu verladen und dann verschwand er damit ins Unbekannte. Einfach so! :)

Wenn Ihr also am Wochenende in Berlin seid und Lust auf Motorrad gucken habt (nicht nur meins, auch andere!) dann schaut doch mal beim BnB Stand vorbei! Ich werd es mir auf jeden Fall angucken! ;)

Übrigens gibt es in jedem BMT Programmheft einen 5€ Gutschein für das Built not Bought 2017!

Update: Am Samstag war ich dann auf den BMT und am Race Cafe gab es ein Wiedersehen! Nicht nur mit der Dame, sondern auch mit diversen netten Leuten von und um das Race Cafe drumrum. :)

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Ersatzölkühler

Am Rennhobel fahre ich einen Ölkühler der Multistrada 1200. Dieser ist schön groß und passt vor allem hervorragend von den Aufhängungen an den 749 Rahmen! Der momentane Kühler hat schon ein paar Kampfspuren vom Vorgänger und wurde auch schon repariert. Dafür hat er mich damals zwei Packungen Biohackfleisch gekostet.
Normalerweise sind die Dinger deutlich teurer, aber nun wollte es der Zufall das mir mal wieder so ein Schnapper vor die Finger kam und da habe ich zugeschlagen. Kann ja durchaus sein, das man sich den Kühler mal krumm macht.

Dieses mal wollte ich aber wissen ob er dicht ist, bevor er ans Motorrad kommt, die Frage war also wie ich das anstelle. Mein vorgehen war dann relativ simpel, mit Druckluft!
Alle verschraubbaren Löcher des Kühlers wurden mit Stopfen versehen, wobei ein Loch noch dazu diente ein Druckanzeiger anzuschliessen.
Das komplette Konstrukt kam dann ins Wasserbad und dann bekam der Kühler 3-4bar Luftdruck drauf. Ich denke das sollte reichen.

Alle Öffnungen zu und dann Luftdruck drauf!

Siehe da, es blubberte nichts aus dem Kühler hinaus, ich nehme also mal an der ist dicht. Prima!

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Avanti Anti Hoppolo

In der letzten Saison hat mich die Anti-Hopping-Kupplung mehrfach geärgert. Ich hatte jetzt zwei Möglichkeiten, weiter debuggen und schauen das ich sie zum laufen bringe oder doch mal was kaufen was hoffentlich einfach funktioniert.
Eigentlich bin ich ja quasi Freund des langen schmerzhaften Weges der geschraubten Selbsterfahrung, aber beim Gedanken daran in diesem Jahr wieder Fahrzeit mit Rumgefummel an der Kupplung zu verschenken, liessen mich dann doch kurzen Prozess machen und ich bestellte bei used-italian-parts eine nigelnagelneue Race Anti-Hopping-Kupplung von Kbike nebst neuem Kupplungskorb. Einen neuen Satz Sinter-Reibscheiben von TRW-Lucas hatte ich eh noch rumliegen, hatte ich mir doch den alten Satz mit Motoröl zerflutscht.

Das schöne an der Kbike Race AHK ist, das es keine Spinnenfeder in der Kupplung gibt die brechen kann und das man mit verschieden dicken Kappen auf den Kupplungsfedern das Motorbremsmoment so einstellen kann wie man es gerne möchte und zwar ohne die komplette Kupplung auseinander nehmen zu müssen.

Die Kupplung kam dann auch verdammt flott in ihrem silbernen Koffer ins Haus, so schnell konnte ich gar nicht Zeit finden in die Werkstatt zu gehen! Also lag sie dann erstmal ein bisschen rum.

Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Letzte Woche war es dann aber so weit, fröhlich den Weg der geschraubten Selbsterfahrung gehend demontierte ich meine alte AHK (braucht wer eine?) inkl. dem alten Korb der in einem sehr interessantem Muster daherkommt (braucht wer noch einen?).

Ausbau geht immer schnell.

Alter Kupplungskorb von vorne. Das Muster könnte von zuviel Flächendichtmittel sein?!

Alter Kupplungskorb von hinten. Das Muster kann ich mir nicht so richtig erklären.

Dann ging es zuerst ans Montieren des neuen Korbes und ich stellte mit bedauern fest, das ich nicht das passende Flächendichtungsmittel für die Schrauben da hatte welche den Kupplungskorb halten. Doof.

Blöd wenn man keins hat, wenn man welches braucht.

Immer überprüfen ob die Kugeln schön in ihren Rampen liegen!

Ergo gingen wieder ein paar Tage ins Land, aber dann endlich war alles da! Den Korb angeschraubt und die Kupplung nach dem Anleitungsvideo eingebaut! Nur.. die Druckplatte liess sich nicht weit genug auf die Kupplung schieben!? Egal wie, sie wollte nicht. Verdammt!

Wieder ein Tag später hatte ich dann aber die Eingebung, ich hab mal spasseshalber das Entlüftungsventil am Geberzylinder geöffnet und siehe da, die Kupplung lässt sich, wenn auch mit Kraft, komplett reinschieben! Endlich!

Dann nur noch schnell eben und mal wieder die Hydraulik entlüften (ich will ne Seilzugkupplung!) und schon war alles so zusammen wie es sein soll! Auch wenn die Handkraft die jetzt zum Auskuppeln nötig ist doch schon recht beachtlich ist.

Leider ist gerade kein Öl im Motor und es war auch schon arg spät am Abend und so konnte ich nicht mal die blichen einfachen Tests im Stand durchführen. Am Ende muss sich die Kupplung aber sowieso im harten Einsatz auf der Rennstrecke bewähren!

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Mal wieder Werkstatt gesucht

Vor ein bisschen mehr als zwei Jahren sind wir in unsere Werkstatt im Wedding gezogen, wir haben uns da breit gemacht, fühlen uns wohl und haben neue Bekanntschaften und sogar Freundschaften geschlossen.
Leider meint es das Schicksal aber nicht gut mit uns.

Auf dem Gelände war auf einem Teil lange ein Schrottplatz welcher dann Pleite ging, dann wieder ein Schrottplatz der nicht so richtig anlief und dann machte sich dort ein Caravanplatz breit. Günstig gelegen am S Gesundbrunnen, genau an der Grenze zur Umweltzone. Ideal für Touristen mit fahrbarer Wohnung.

Nur leider war die Betreiberin dieses Caravanplatzes auf Krawall mit uns aus, von Anfang an. Sie mochte die “Schrauber da hinten” nicht. Es gab viel gezanke, einige Vermittlungsversuche und nun ist das Kind in den Gesundbrunnen gefallen und der Pachtvertrag für unser Gelände wurde nicht verlängert. Die Caravanplatzbetreiberin übernimmt unser Teilgelände zu Ende Juni, vermutlich hat sie dem Verpächter ein Angebot gemacht das er nicht ausschlagen konnte.

Scheisse.

Das wirft die komplette Saison 2017 durcheinander. Wer auf Platzsuche geht, der hat den Kopf nicht frei zum Schrauben bzw. wenn man nicht weiss ob man im Juli noch eine Schrauberbleibe hat, kann man nichts planen. :(

Es ist ein Elend. Aber wir geben nicht auf, wir sind am suchen. Irgendwie irgendwo muss es weiter gehen!

Falls irgendwer etwas im berliner Norden bzw. drumrum in der Größenordnung 60-80qm kennt wo man an Motorrädern schrauben kann, ich würde mich über einen Hinweis freuen!

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Angemeldet: Built not Bought 2017

Eben hab ich die Anmeldung für mich beim Built not Bought 2017 rausgeschickt! Ihr findet mich dann also vom 9.-13.Juni am Spreewaldring! Wie, fünf Tage?! Japp! Neben meiner Anmeldung ging gleich noch die Anmeldung für Twins meets Classics raus, aber nicht für mich sondern für die beste Frau der Welt!

Wenn ihr also Zeit habt, kommt vorbei!

Zeit das ich mit dem Moppeds aus dem Knick komme! :)

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