Das Datarecording des Admirals verrät mir auch die Öltemperatur über den gesamten Turn. Bei den fröhlichen Runden am Spreewaldring zum Twins meets Classics, zu dem es ja relativ warm war, verzeichnete der Admiral nach ein paar Runden eine Öltemperatur von 110°C. Was mich stutzig machte war, dass diese wie festgenagelt bei diesem Wert stand?! Wie kann so etwas sein?

Die Erkenntnis kam mir dann nach einem bisschen messen. Das Ignijet Steuergerät benutzt den Eingang für den Wassertemperatursensor für die Öltemperatur. Der Sensor ist ein NTC, ergo mit steigender Temperatur sinkt der Widerstand des Sensors. Flugs mit ein paar Widerständen am Stecker experimentiert und es stellt sich raus dass die ECU der Meinung ist das es Messwerte über 110°C nicht geben kann!

Was bei Wasser ja vielleicht noch okay ist, da springt ja dann der Lüfter irgendwann an, ist bei Öl ein bisschen doof denn das kann durchaus auch über 110°C heiß werden und eigentlich würde ich gerne wissen wie viel es ist. Aber da dies mit dem Ignijet, ausser durch einen ekeligen Hack, nicht so einfach geht habe ich mich entschlossen die Flucht nach vorn anzutreten und für mehr Kühlleistung zu sorgen!

Erstanden habe ich dann recht günstig einen Ölkühler eine Ducati 1098 und dieser sollte jetzt hinter das Vorderrad an den Ventildeckel wandern. Dazu wurde mit Hilfe von modernstem CAD (Cardboard Assisted Design) ein Halter konstruiert der dann anschliessend in Alu ausgeführt wurde und mit Abstandshülsen sein Zuhause gefunden hat.

Der Rücklauf vom oberen Kühler wurde auf den Eingang des unteren Kühlers gelegt und für den Rücklauf des unterem Kühlers habe ich mit Hilfe von ein paar Dash6 Fittings, wie ich sie beim oberen Kühler schon benutzt habe, eine kurze Ölleitung fabriziert. Jetzt sind die beiden Kühler in Reihe geschaltet und die Kühlerfläche und theoretisch auch das Volumen sollte sich mehr als verdoppelt haben.

Der Halter wird noch in freundlichem Schwarz lackiert, aktuell hängt er zum trocknen aus. Ob der Halter so hält wird sich zeigen, ein wenig Sorge macht mir der Ausleger rechts. Dort wäre sicherlich ein guter Ort für so ein Versteifungsloch. Ist vielleicht etwas für Version 2.0. Das schöne an dem Setup ist, ich kann problemlos auf einen einzelnen Kühler zurück rüsten.. falls der Halter zB. doch nicht hält beim ersten Einsatz. Ich sollte den Kühler vielleicht noch mit ein bisschen Sicherungsdraht sichern.. :)

Schöne schwarze Ölkabel!

Jetzt wo eigentlich viel Kühlung vorhanden sein sollte, habe ich auch den Temperatursensor verlegt. Bisher tat er seinen Dienst im Einlass-Ventildeckel des stehenden Zylinders, jetzt ist er in den Auslass-Ventildeckel des selbigen Zylinders umgezogen. Theoretisch das thermisch am meisten belastete Ventil im Motor, weil dort sehr wenig kühlende Luft ankommt.

Jetzt bin ich mal gespannt und hoffe auf gutes Wetter beim Termin in Poznan. Wenn ich dort konstant weniger als die 110°C sehe dann bin ich zufrieden. Wenn nicht, muss ich weiter drüber nachdenken.. ich hätte da noch eine Idee für ein Luftleitblech..

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Es war schon eine Ewigkeit her das ich in Oschersleben gefahren bin, das letzte Mal in 2015. Damals auch mit dem MO-InTeam zum Twins Only und sogar noch mit der Monster. Dieses Jahr wollte ich das in dieser Kombination mal wieder machen, allerdings mit dem Admiral.

Leider zeichnete sich ein paar Tage vor dem Termin auf der Wettervorhersage ab, dass ausgerechnet für diesen Zeitraum das Wetter zu Anfang Juli sich ein wenig von der nässeren Seite zeigen wollte. Die Aussichten reichten von Regen am ersten, bis zu starker Regen an beiden Tagen. Na wunderbar.

Am Tag des Einpackens goss es schon mal den ganzen Tag, auf der Fahrt in die Werkstatt auf dem Fahrrad war ich schon mal komplett durchgeweicht. Quasi die erste Regenfahrt schon absolviert. Die Regenräder packten wir dann auch ein und nahmen sogar noch einen Umweg am Polo vorbei und kauften uns Regenjacken. Der Verkäufer meinte zu mir “Ja kauf die mal in der Größe die du sonst auch trägst”, ich kaufte sie in einer Größe drüber aber die passte dann auch nicht über die Kombi. Na wunderbar.

Immerhin konnten wir ohne Regen aufbauen, der hörte kurz vor Oschersleben auf. Zumindest für diesen Abend und bis zum Morgen. Denn zur Fahrerbesprechung in aller Frühe setzte er wieder ein. Meine Motivation war gering meinen ersten Turn in die rote Gruppe zu schaffen, aber so hatte ich zumindest Zeit Axel beim Räderwechsel zu helfen, denn der war motiviert.

Ich raffte mich aber doch irgendwie auf am Admiral die Räder zu wechseln und pünktlich als ich fertig war hörte der Regen auf. Als ich raus fuhr, war die Strecke trocken. Na wunderbar.

Also ein Turn Oschersleben auf Regenreifen ohne Regen. Konnte ich immerhin mal gucken ob die Strecke noch in die gleiche Richtung ging wie vor sechs Jahren. Geht sie! Aber ich fühlte mich komplett Lost. Bremspunkte? Öh ja, bestimmt irgendwo. Einlenkpunkte? Müsste es hier auch irgendwo geben. Scheitelpunkte, sicher sicher. Kurz, es war grauselig. Aber so ist das ja oft im ersten Turn, nix passt und man fragt sich ob man überhaupt Motorrad fahren kann. Also abgestellt und auf den nächsten Turn gehofft. Der war dann noch trockener. Also bin ich nicht raus gefahren, sonst wären die Regenreifen hinterher komplett für die Tonne gewesen. Es sah dann gut auf der Vorhersage aus, also baute ich auf Slicks um und wurde kurz nach dem Umbauen mit einsetzendem Regen belohnt. Narf!!!

Das war es dann auch für den Tag, noch mal umgebaut habe ich nicht. Ein mieser Turn auf Regenreifen im trockenen. Beim Reifenpoker quasi einmal alles verloren. Aber, für den nächsten Tag war der Regen abgesagt und es sollte sogar sonnig werden!

Wurde es auch, aber erst am späten Nachmittag. Trocken blieb es allerdings und so konnte ich tatsächlich alle Turns fahren. So richtig gut reingekommen bin ich trotzdem nicht. Irgendwie war kein Vertrauen da und es machte auch nicht so richtig Spaß. Rote Gruppe sind ja die schnellen Teilnehmer und die, die wirklich schnell sind, waren auch unproblematisch weil sofort an einem vorbei. Dann gab es aber noch welche die waren auf der Geraden schnell aber trödelten in der Kurve, was okay wäre, wenn man an ihnen vorbei gekommen wäre oder sie einen auf der Geraden nicht zurück überholt hätten. Oder einen Aufwändig und auf der letzten Rille im Kurveneingang überholen nur um dann vor einem in der Kurve langsam zu sein. Wozu?!

Ich selber kam aber auch nicht wirklich klar. Ich hab das später im Datalogging nachvollzogen, ich hab vor jeder Kurve schon elend vorher das Gas zu gemacht, hab noch ein bisschen gebremst und bin in die Kurve reingerollert. Der fehlende Speed am Kurveneingang setzte sich natürlich in der Kurve fort und fehlte am Kurvenausgang wo ich nicht ausm Quark kam. Kein wunder fuhren mir die meisten Leute um die Ohren. Mehr als eine 1:53 war nicht zu machen damit, langsamer als mein Bestzeit aus 2015. Im vorletzten Turn hab ich rausgefunden wo das Unwohlsein am Kurveneingang herkam, meine Blickführung war irgendwie kaputt. Die landete immer kurz vor dem Vorderrad, bewusst wieder auf weiter vorne verlagert fühlte sich das schon alles deutlich besser an. Ich war da ungefähr an dem Punkt angelangt an dem ich gern zum Mittag am Vortag gewesen wäre.

Schön war das ich jede Menge nette Leute getroffen habe, schade fand ich das auch beim Twins Only viele nur noch mit einer Panigale anreisen statt mit Material das man (immer) seltener auf den Rennstrecken sieht. Fahrerisch war es eben eher ernüchternd für mich. Ich weiss aber, dass ich das besser kann. Ich denk mit einem Tag mehr fahren wäre ich auf jeden Fall in die 40iger gekommen und ich würde mich sogar dazu hinreissen lassen zu sagen ich wäre schneller als 2015 gewesen. Ich weiss jetzt wo meine Probleme lagen, jetzt hoffe ich das ich die auf einer mir vollkommen neuen Strecke in Poznan angehen kann. Immerhin hab ich mich dort in eine langsamere Gruppe eingetragen. :)

Eines der wenigen schönen Mopeds, das grün und silber.. herrlich. Der Sound beim dahinter fahren, zum niederknien! Netter Pilot noch dazu.

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Wieder einmal luden wir zwei Busse mit Kram und Mopeds voll um am Spreewaldring zum Twins meets Classics quasi den späten Saisonauftakt zu begehen. Bei Fatma und Michael fahre ich jetzt inzwischen seit 8 Jahren im Kreis, Kinder wie die Zeit vergeht.

Am meisten Gespannt war ich auf das Fahren mit dem Admiral. Das letzte mal das ich mit dem am STC richtig gefahren bin war Saisonanfang 2019. Danach nur Krümel und mein Crash mit dem Admiral genau auf selbiger Strecke. Angst hatte ich keine, wirklich kein bisschen. Gespannt war ich eher wegen des neuen Mappings vom Prüfstand für die leisen dB-Eater.

Kontrolle der Lautstärke im Stand, kein Problem, wieder mal. 4000-4500 gedreht, 96 dB. Voll im Rahmen, wie die letzten Jahre ja auch.

Am Morgen im ersten Turn erstmal Piano gemacht, gucken ob der Hobel auch funktioniert. Neue Bremsbeläge wollten auch eingebremst werden. Aber da merkte ich auch schon, der Admiral geht! Im zweiten Turn hab ich mal bisschen Stoff gegeben und war erstaunt wie gut der jetzt geht. Sonst war so im niedrigen Drehzahlbereich bisschen mau mit den gschlossenen Eatern, aber jetzt ballert der Motor durch die niedrigen Drehzahlen das ich ein paarmal in den Begrenzer gerauscht bin weil das Drehzahlband so schnell durchgedonnert war. Die gefundenen 10 Nm merkt man sehr sehr deutlich und das obwohl jetzt der Winter dazwischen lag.

Im dritten Turn hab ich es dann fliegen lassen, es ist schon geil was so geht. Die Bremse mit den neuen Belägen packt richtig ordentlich zu, der Motor geht wie die Sau, die neue Kupplung regelt super und sonst passt auch alles. Schön die Leute zurecht gelegt, früh nach der Kurve das Moped aufrecht gestellt und dran vorbei katapultieren oder am Kurveneingang auf der Bremse vorbei. Yeee-ha! Das hat so einen Spass gemacht, das ich zwei Runden lang die schwarze Flagge auf Start-Ziel, welche für mich bestimmt war, nicht gesehen habe. Ups.

Also raus gefahren, zum Chef:Du bist zu laut. :(

Am Spreewaldring gibt es hinten auf der langen Geraden eine Messstation, die zeichnet das komplette Lautstärkeprofil auf und Abends wird das dem Bundesumweltamt übermittelt. Jetzt sass da ein Männlein und schaute Live zu und liess Leute rauswinken. Dort sind 90 dB bei der Vorbeifahrt erlaubt, 96 dB zeigte das Gerät an. Kacke. Plan war dann: Gang höher fahren, mehr rechts halten.. na gut.

Immerhin stand aufm Laptimer eine 1:39.10, was für nach der Winterpause echt gut ist weil die letzte Zeit mit dem Admiral war eine 1:41. Besser wurde es an dem Tag auch nicht mehr wirklich, das mit dem Gang höher fahren hat mich immer aus dem Konzept gebracht und irgendwie den Spaß getrübt. Letzter Turn mit Krümel war aber wieder sehr lustig, den muss man echt auswringen um damit jemanden zu überholen und dann hat man es sich aber auch verdient! :)

Am zweiten Tag war ich erst zum zweiten Turn wirklich wach. Nachdem ich zwei Mopeds auf der Gegengeraden überholt habe, mit Gang höher, kam wieder die schwarze Flagge für mich. 92 dB. Es ist zum verrückt werden und ich hatte so auch keinen Bock mehr. Ich hab den Admiral zur Seite gestellt und bin den restlichen Tag auf Krümel gefahren. Da bin ich über eine 1:43 nicht hinaus gekommen, aber ich konnte schön üben wie man so 10-20 PS stärkere Mopeds eben doch überholt bekommt, einfach weil man sich besser zum positioniert um nach der Kurve früher am Gas zu sein. Muss man aber echt arbeiten!

Das Datalogging vom Admiral muss ich mir noch zu Gemüte führen, ich hatte Abends am ersten Tag kurz drauf geschaut, war aber zu Platte für die ganzen Zahlen und Kurven. Das mach ich mal in Ruhe zuhause an einem Abend.

Was ich jetzt mit der Lautstärke mache weiss ich nicht, eigentlich kann ich jetzt nur anfangen eine neue Auspuffanlage zu konstruieren, mit Vorschalldämpfer zwischen Motorgehäuse und Schwinge oder so. Riesen Aufwand. Keine Ahnung.

In recht genau zwei Wochen geht es auch schon wieder los, Twins Only in Oschersleben steht auf dem Plan. Ich hoffe da haben die sich nicht so zickig mit der Lautstärke!

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Als ich letztens Axel als Boxencrew zum Trackday am STC begleitete, war dort auch mal wieder Rene von Rasch Moto am Start. Beim quatschen zwischen den Turns kamen wir darauf das er jetzt in seiner Motorrad-Werkstatt einen Dynojet Prüfstand hat und da wurde dann schnell klar, da muss ich mal mit meinen beiden Renngeräten drauf!

Für Krümel wollte ich einfach mal wissen ob der Vergaser überhaupt mit dem 620 Motor passt, die Versuche das per Logging vom Innovate LM-1 zu machen sind ja leider kläglich gescheitert, weil das Gerät die Logs gefressen hatte. Für den Admiral musste ich inzwischen leider einsehen, dass das Fahren ohne Eater auf keiner Strecke mehr passieren wird. Egal wo man fährt, es werden mindestens immer eingebaute dB-Eater verlangt und meistens ist das Lautstärkelimit auf maximal 98 dB festgelegt. Das bedeutet am Ende für den Admiral immer mit den zugestopften Eatern zu fahren und für eben diese wollte ich jetzt mal ein sauber abgestimmtes Mapping haben, denn das bisherige Mapping wurde ohne Eater rausgefahren. Das dabei nicht die Spitzenleistung wie ohne Eater rauskommen kann, sollte denke ich klar sein.

Also mit Rene einen passenden Termin gefunden und die Sportgeräte in den Kleinbus geworfen. Die Werkstatt von Rene ist zwar eigentlich keinen Kilometer von unserer Werkstatt entfernt, aber zum schieben ist es dann doch ein wenig weit. Es würde zwar quasi ein BVG Bus von Werkstatt zu Werkstatt fahren, aber leider steht in den Beförderungsbedingungen drin das keine Brennstoff betriebenen Fahrzeuge mitgeführt werden dürfen.. wozu hab ich eigentlich eine Jahreskarte!!11!11??!?1 ;)

Ist das eigentlich ein Stock-Foto?

Krümel haben wir gleich mal abgerollt und es passte eigentlich ganz gut. Immerhin beinahe wahnwitzige 54 PS drückt er auf die Rolle bei ordentlichen 51 Nm, aber im Teillastbereich bzw. mittleren Drehzahlbereich ist er ein wenig zu mager unterwegs, jetzt aber auch nicht krass. Unsere erste Idee war dann mal die Düsennadel 2 Kerben höher zu hängen, aber das wollten wir beide nicht auf dem Prüfstand machen, ergo hab ich Krümel wieder eingeladen und der Admiral wurde angeschnallt.

Krümel dominiert den Prüfstand!
Leistung satt am Rad!

Rene wollte die Abstimmarbeiten am Admiral am folgenden Tag machen, aber wenigstens einen Lauf ohne Eater sollte mal abgerollt werden. Status Quo feststellen. Kamen dann 92 PS / 103 Nm am Hinterrad raus. Was sich relativ gut mit den 100 PS / 110 Nm an der Kurbelwelle von damals bei Kaemna deckt.

Also bin ich mit Krümel wieder den keinen Kilometer zurück gedüdelt und hab am nächsten Tag mal alles bis zum Vergaser zerpflückt. Geht ja relativ fix. Ich staunte dann aber nicht schlecht als ich die beiden Nadeln in der Hand hatte. Erstens war die Nadel des stehenden Zylinders auf der 3. Kerbe, die des liegenden auf der 4. und zweitens war da wohl schon ein Dynojet Kit verbaut! Zumindest lässt die Form der Nadelspitzen darauf schliessen. Fragt mich bitte nicht, warum mir das nicht bei der Reinigung der Vergaser aufgefallen ist! Manchmal ist man(n) (und ich im speziellen) halt blöd auf den Augen.

Hühnchen zerrupft, satt.
Ignorieren sie die Scheibe rechts, zählen sie die Kerben.

Dynojet empfiehlt sowohl bei Stage1 als auch 2 die Nadel auf die 4. Kerbe zu hängen, Lambda gemessen haben wir am stehenden Zylinder (hätten wir mal beide gemacht), da war sie auf der 3. Kerbe.. das könnte erklären wieso der im Teillast bisschen zu mager war! Ich hab dann diesen auf die 4. Kerbe gehängt und den anderen auf 4 gelassen. Einen weiteren Lauf hab ich mir jetzt erstmal gespart, ob da jetzt oben noch mal ein PS mehr kommt ist ja relativ egal. Vielleicht stelle ich ihn irgendwann noch mal drauf und dann gucken wir nach der Zündkurve abhängig vom TPS. Mal gucken.

Rene war dann am frühen Nachmittag auch mit den Abstimmarbeiten des Admiral fertig und ich bin echt gespannt wie sich das Ergebnis fährt! Ziel war ja nicht einen neuen Spitzenwert zu bekommen, sondern ein Mapping zu haben welches gut auf die leisen dB-Eater abgestimmt ist und das ist Rene, denke ich, gut gelungen! Übers ganze Drehzahlband gibts 2-3 PS mehr am Rad, aber viel wichtiger sind die 10 Nm mehr am Rad die es so bei 4000-5000 RPM gibt, danach wird es weniger aber weiterhin überall mehr als bei der Eingangsmessung. Find ich gut!

Vergleich Grün ohne Eater mit bisheriges Mapping, Blau mit offeneren Eatern und Rot mit leisen Eatern, beide mit neuem Mapping. Alles am Rad.
Die relevante Kurve, alles mit leisen Eatern: Rot Eingangsmessung, Blau abgestimmt. Alles am Rad.

Wir haben dann mal noch eine Messung mit den offeneren Eatern gemacht, nur falls man diese auf einem Event fahren kann oder im Ausland wo sie es nicht so eng sehen und um zu wissen ob die Kiste mit dem Mapping und den Eatern jetzt irgendwo arg abmagert. Tut sie aber nicht, kann man so fahren. Gibt dann halt paar PS und Nm mehr, aber nichts weltbewegendes, vor allem in Anbetracht des mehr an Lautstärke. Klang ist ja bekanntlich wichtiger als die pure Lautstärke.

Jetzt bin ich auf jeden Fall total heiss das ganze zu fahren und lang ist auch nicht mehr hin! Am 14. geht es das erste mal dieses Jahr für mich auf die Strecke!

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Der Winter 2020/21 war kalt und eigentlich auch lang, aber irgendwann geht er dann doch mal zu Ende. Zwar steht wegen der aktuellen Lage jetzt nicht an demnächst zu fahren, fertig werden wollte ich mit dem Admiral, so wie mit Krümel, dann eben doch auch mal.

Zwar habe ich es wieder einmal nicht geschafft in diesem Winter eine Airbox zu bauen (aber ich kann das jetzt den Sommer über weiter machen!), obwohl ich den Admiral an der Einlassseite einmal komplett auseinander hatte, aber so einige Neuerungen gibt es trotzdem. Es gibt eine komplett andere neue Kupplung, da schreib ich getrennt noch mal länger was drüber, und ich hab es endlich mal geschafft die Breitbandlambdasonde in den Kabelbaum zu integrieren. Wo ich gerade dabei war Kabel zu machen, traf es sich irgendwie das ein gebrauchter AIM SoloDL Laptimer bei mir vorbei kam, welche per CAN-Bus ans Ignijet Steuergerät angeschlossen ist und nun alles mögliche neben üblichen Laptimer geschichte aufzeichnet. Eben auch die Lambdasonde.

Cockpit für 2021. Laptimer geht mit Zündung an und ersetzt das linke Cockpitdisplay.

Heute war es dann so weit das alles komplett zusammen war und das Gerät konnte vor der Werkstatt nach der langen Pause gezündet werden. Grundsätzlich lief alles, allerdings war das Standgas sehr niedrig (unter 1000rpm), was dafür sorgt das die Kiste einfach aus geht. Mit meiner Standgaserhöhung konnte ich dann zumindest dafür sorgen das der Motor lief, aber irgendwas stimmt nicht. Jetzt muss ich dazu sagen, ich hab eine komplett andere Einspritzbrücke drin weil ich im Zuge des Projektes Airbox bauen meine alte leider zerforscht habe. Zum Glück hatte ich noch eine im Regal und nach Einspritzdüsen umbauen und TPS nullen sollte die auch problemlos laufen. Aber die Bypassschrauben scheinen eben nicht weit genug auf. Das hab ich dann mit Synchronisationsuhr im Blick angepasst und jetzt läuft der Motor immerhin mit ca. 1100-1200 RPM im Standgas und geht nicht aus.. wenn er warm ist. Aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Da muss ich noch mal bei, wenn der Motor mal bisschen Kilometer gemacht hat und die Spinnweben rausgepustet sind. ;)

Gewogen hatte ich das Sportgerät auch mal, mit komplett leerem Tank allerdings noch ohne Kupplung: 151 kg (Kupplung sind noch mal ~2,5 kg). Find ich okay.

Hoppa hoppa! Klack klack klack klack klack Klapperkupplung… dance to the music.. dance dance!

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Vor recht genau einem Jahr schrieb ich schon mal was zur Pandemie, seit dem ist viel passiert aber die Situation ist mehr oder weniger die gleiche nur mit weiteren Erkenntnissen. Verrückt.

Aktuell steht die Saison wieder vor der Tür, der Shakedown ist im April geplant. Aber was macht man wenn man mitten in der dritten Welle ist? Kann man fahren? Die Strecken scheinen auf, zumindest STC und Groß Dölln lassen einen. Mit Hygieneregeln, Masken, Abstand etc.pp. Es geht also! Die organisatorische Frage ist also im Gegensatz zum letzten Jahr, wo die Strecken alle dicht waren, geklärt. Dafür steht man vor der moralischen Frage. Oder besser gesagt, ICH stehe vor der moralischen Frage.

Dazu erzähle ich mal aus meinen Erfahrungen von Krankenhausbesuchen nach Crashes auf der Renne. Wenn man dann dort sitzt und das Pflegepersonal und die Ärzteschaft einen versorgt, kommt quasi immer die Frage “was haben sie denn gemacht?”, worauf man sein Sprüchlein “Mit dem Motorrad lang gemacht, auf der Rennstrecke” zum besten gibt. Bei jedem der gefragt hat habe ich dann ein obligatorisches Augenrollen geerntet, einen spitzen Spruch ala “Na dafür sehen sie aber noch gut aus!” bekommen oder ein begeistertes “Ich bin früher auch Motorrad gefahren, dass war schon cool”. Dann bekam ich die beste mögliche Behandlung die sie im Stande waren zu leisten. Immer. Ohne Vorwurf, ohne Kopfschütteln und ohne wenn und aber.

Ich denke und hoffe das wäre jetzt genauso, aber ich könnte diesen Menschen aktuell nicht mehr in die Augen schauen. Ich stelle mir das vor, ich mache mich (mal wieder) lang und brauche Versorgung. Ich komme in ein Krankenhaus in dem die dort Tätigen seit Monaten miterleben müssen was da abläuft und dann komme ich und sage “Mit dem Motorrad lang gemacht, auf der Rennstrecke”. Ich würde vor Scham im Boden versinken.

Und das ist nur der einfache Fall, der Fall wo ich mir weh getan habe aber nicht schlimm. Ich stelle mir vor es erwischt mich hart, ich muss ins Krankenhaus und ich benötige ein Bett in der Intensivstation. Jetzt davon mal abgesehen ob ich vielleicht kein Bett mehr bekomme oder weiter geschickt werde wo noch Betten frei sind. Aber in einem Intensivbett liegen, während die Station damit kämpft an diesem scheiß Virus erkrankte am Leben zu halten, nur weil ich bei meinem Risiko-Hobby auf die Nase gefallen bin. Das schon bisschen hart, findet ihr nicht?

Kann man also gar nicht mehr fahren? Ich denke man kann, aber aktuell kann und muss ICH mir das irgendwie verkneifen. Es wird wieder eine Zeit kommen wo das geht, wo die Zahlen wieder weniger erdrückend sind. Wo ich das Restrisiko wieder guten Gewissens wagen kann.

Bleibt gesund!

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Die Sonne scheint, der Frühling hat begonnen! Da muss Mensch unbedingt mal eines seiner Rennmopeds aus der muffigen (stimmt ja gar nicht) dunklen (ich hab jede Menge Licht!) Werkstatt zerren um zu schauen wie so die neuen Endschalldämpfer so tönen und ob das Gerät überhaupt noch funktioniert und nicht irgendwo Öl lässt.

Also heute wohlan bei Tageslicht und Sonnenschein die Werkstatt, dem Gerät von der Hebebühne und draussen aufbocken. Zündung, Choke, Feuer frei! *bropbropbrobvroom* Läuft! Das war ja easy, okay irgendwas tickert komisch.. ah, Krümer nicht fest gezogen und es pufft da seitlich raus. Einfach.

Joa und dann stand da Krümel im Sonnenlicht und bollerte fröhlich und dumpf in den Frühling das es nur so eine Freude war! Na da kann man doch gleich mal eine Laufstärkemessung machen. Axel hatte den passenden Gedankenblitz das ich ja in der App vom Quickshifter per Bluetooth die Drehzahl sehen kann und dann waren die 4700-5000 RPM auch schnell erreicht und das Meßgerät zeigte entspannte 95dB. Neben einer Wand gemessen wohlgemerkt. Leicht! Quickshifter wurde auch mal mit durchdrehendem Hinterrad getestet, tut!

Jetzt muss ich nur noch den Lambdaanschluss in den ST2 Krümer schweißen und dann ist die Laube fertig! Achja, frischen Slick hat Krümel auch bekommen.. der alte war schon… alt. ;)

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Ich weiss immer noch relativ genau wie es damals war, im Jahre 2007. Gerade den Motorradführerschein in der Tasche, Geld bei den Eltern geborgt und in Braunschweig eine SV650 mit ABS in Schwarz vom Händler ausgeguckt. Der Traum vom eigenen Motorrad!

Geld an den Händler überwiesen und mit Bauchkribbeln in Motorradklamotten in den Zug nach Braunschweig gesetzt. Ich hab sogar noch das PDF vom Online gebuchten Bahnticket auf der Festplatte: Normalpreis (Einfache Fahrt): 49 EUR.

Vor Ort wurde der Traum wahr, ein eigenes Motorrad. Das Erste. Der bis dahin teuerste Gegenstand den ich mir je selbst gekauft hatte. Eingesackt, drauf gesetzt und über die Autobahn zurück nach Berlin. Schön Regen, kalt und ekelig. Meine allerersten eigenständigen Kilometer auf einem Motorrad überhaupt. Vollkommen grün hinter den Motorradohren.

Spulen wir 14 Jahre vor über lange Touren, Defekte, Kinder, Heirat, Unfall, Krankheit, Pandemie, andere Mopeds, Rennstrecke. Nicht unbedingt in der Reihenfolge, nicht abschliessend, vieles hier im Blog nachlesbar. Aber nun darf die rote Zora gehen. Sie soll gehen. Sie muss gehen. Ich habe ein Bild aus 2014 vom 50.000 km Stand von ihr, wir haben 2021 und er steht bei 50490. 490 km in über 7 Jahren. Das Fahrzeug ist kein Fahrzeug mehr, es ist ein Stehzeug und dafür ist es nicht gemacht. Ist es zu schade.

Soll jemand anderes damit Freude haben, vielleicht die nächsten 50.000 km. Damit das so ist, habe ich sie gereinigt, liebevoll ein letztes Mal geserviced und sie bekommt frischen TÜV. Verkauft werden wird sie mit dem guten Gewissen das an ihr nichts grundlegendes Kaputt ist. Sie in einem Zustand ist in dem man sie selbst sofort bedenkenlos fahren würde.

Mach es gut rote Zora und Danke.

PS: Heute ging die rote Zora. Ein junger Mann, Fahranfänger, hat sie gekauft der vorher eine graupige GS500 fuhr bzw. fahren wollte, bis sie nach einer Woche nicht mehr funktionierte. Ich glaube er wird sehr Glücklich mit ihr werden, das strahlen in seinen Augen machte mir den Abschied auf jeden Fall deutlich leichter!

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Kurz nachdem ich in diversen Foren eine Suche nach Carbon-Schalldämpfern für ST2/ST3 gestartet hatte bekam ich auch schon ein Angebot. Ein Set Roads Italia für die ST3, gebraucht und für einen guten Kurs. Zwar oval und nicht rund, aber sahen gut aus.

Paket war schnell da und die Töpfe machen einen prima Eindruck. Jetzt hiess es einen Auspuffhalter zu bauen, was sich in Ermangelung von Rohmaterial ein wenig dauerte, sollte in Edelstahl erfolgen.

Dann brauchte es noch die passende Idee wie den Halter genau umsetzen, einige verworfene Ideen später hab ich mich dann für die sehr stabile, wenn auch ein bisschen grobschlächtige Lösung entschieden. Bei der Umsetzung bin ich dann ein paarmal falsch Abgebogen.. aber nichts was nicht die Flex und das Schweißgerät richten könnten. Edelstahl schweißen üben war natürlich auch ganz cool, sogar an einigen Stellen ganz gute Nähte hinbekommen!

Nachdem dann alles einigermaßen zusammen war und noch ein bisschen schön geschliffen, gab es die finale Montage und ich muss sagen es gefällt mir sehr gut! Auch wenn ich noch überlegt habe ein paar Versteifungen einzuschweißen. Das ganze muss ich noch mal demontieren, im ST2 Krümmer fehlt noch der Anschluss für die Lambdasonde und abschleifen muss ich ihn auch noch. Aber vorher muss ich das Gerät mal an die frische Luft schieben und anwerfen, ich weiss noch gar nicht wie das jetzt so klingt und ob ich die 98 Rennstrecken-dB einhalte. Vielleicht muss ich ja noch die Eater modifizeren. Die Termi Aufkleber sollte ich vielleicht noch abpopeln.. vielleicht aber auch nicht. ;)

So werde ich auf jeden Fall in Saison 2021 starten.. wann auch immer das sein mag. :/

Als kleines Seitenprojekt hab ich noch den Benzinfilter im Tank vom Admiral getauscht, der ist auch wieder zusammen. Das Projekt Airbox hab ich erstmal auf Eis gelegt und konzentriere mich darauf den Admiral erstmal so wieder lauffähig zu bringen. Nebenbei muss ich noch zwei Motorräder für den TÜV und verkauf bereit machen. Elend.

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Zack, bumm, klick und schon sind zwei Monate rum und man hat nichts mehr im Blog geschrieben! Naja, ist halt auch gerade Pandemie, Lockdown und Kram. Ich verbringe den Tag zweischen Home-Office und Zweitjob als Home-Schooling Lehrer. Natürlich gibt es den ein oder andere Abend in der Werkstatt (allein schon wegen der mentalen Gesundheit) aber dann zu dokumentieren was ich da so tue und dies in Form von Blogposts aufzuschreiben, das kommt irgendwie zu kurz. Weswegen ich jetzt hier, während das Schulkind nebenbei Deutschaufgaben macht, versuchen werde die letzten zwei Monate kurz Revue passieren zu lassen.

Admiral

Beim Admiral waren wir stehen geblieben das die AHK hinüber und der Motordeckel gefräst aber noch nicht wieder angebaut ist. Letzteres hat sich zumindest in zwischen erledigt, der Deckel wurde zusammen mit einer Papierdichtung montiert, hoffentlich dicht, Öl ist auch schon wieder drin. Eine neue Kupplung habe ich noch nicht, da hadere ich nach wie vor mit mir welche es werden soll.

So eine Papierdichtung sieht schon schick aus!

Neu dazu gekommen als Baustelle ist aber eine Airbox. Ich habe nach wie vor die fixe Idee die Lautstärke des Admirals am Ansaugtrakt ein wenig runter zu bekommen und dazu eine Airbox zu bauen. Das ganze ist ein wenig eskaliert, nachdem ich einen 999 Rahmen gekauft habe an dem schon eine ganze Menge Halteösen abgesägt worden waren, weswegen ich den Rahmen als würdig erachtet habe die mittlere Querstrebe zu entfernen um Platz für eine Airbox zu haben. Es sollte eine Airbox entstehen welche die Einspritzbrücke mit einschliesst. Es stellte sich dann aber irgendwann raus das nicht die Querstrebe das Problem ist, sondern zum großen Teil die Breite der Einspritzbrücke. Im Zuge dieser Eskalationsstufe hab ich dann die Einspritzbrücke modifiziert und mindestens eine davon zerforscht. :/

Alles was Pink ist wäre quasi hohl.

Inzwischen bin ich von dem Plan die Einspritzbrücke mit einzuschliessen abgekommen und baue eine “normale” Airbox welche an den Einlasstrichtern ansetzt und oben hin mit dem oberen Teil der 999 Airbox abschliesst. Die Querstrebe hätte als drin bleiben können, naja.. nun ist sie raus. Aber auch diese Form der Airbox stellt sich als nicht simpel heraus, was aber hauptsächlich an meinen fabrication Skills liegt.

Nu muss ich nur an meinen Alu-Schweiß-Skills arbeiten..

Dazu gab es noch ein paar Kleinprojekte, so habe ich zB. endlich mal die Lambdasonde für das Ignijet Steuergerät verdrahtet, damit man, sobald die Airbox fertig ist, das ganze eventuell per Autotune abstimmen kann.

Auch das Ventilspiel wurde mal wieder überprüft, am stehenden war nichts verändert, am liegenden mit den MBP Halbringen war eine leichte Veränderung durch setzen der Halbringe zu beobachten, aber nichts was durch andere Shims ausgeglichen werden musste.

Krümel

Krümel bekam ebenfalls eine Ventilspielkontrolle, da hatte sich zwar durchaus was geändert, allerdings auch alles nicht wirklich austauschgültig. Eigentlich war an Krümel nichts zu tun, wenn einem nicht immer die Schnapsideen der Winterpause dazwischen kommen würden.

Erste Eskalationsstufe war der Einbau eines Quickshifters, erst wollte ich die Funktionalität der TCIP4 dafür verwenden, allerdings ist es ein Ding der Unmöglichkeit einen linearen Sensor zu finden den man am Direktschalthebel anbauen kann, jedenfalls nicht zu einem Preis den ich breit war zu bezahlen. Dafür gab es sehr günstig einen Quickshifter Easy wie ich ihn auch schon im Admiral benutze, allerdings für irgendein anderes Vergaser Moped. Passte aber problemlos in die Vergasermonster. Das war auch relativ schnell umgesetzt, aber ist natürlich dahin eskaliert das ich einige andere Stellen am Kabelbaum überarbeiten will.

Das Modul darf auf dem Kippsensor wohnen.

In irgendeinem hellen Moment ist mir noch aufgefallen das im 620 Motor am Ölfilter die Feder fehlt damit das Öl seinen Weg auf jeden Fall durch den Ölkühler nimmt. Bisher floss also quasi kaum Öl durch den Kühler und da der Öltemperaturfühler im Kühler sitzt, weiss ich gar nicht wie heiss das Öl tatsächlich war! Eieiei. Praktischerweise gab es die Feder noch im alten 749 Gehäuse aus dem Admiral Spendermotorrad.

Dann noch die Baustelle des Endschalldämpfers, ich wollte schon seit einer Weile die ESDs und ihren Krümmerverlauf verändern, damit ich erstens nicht mehr mit den Stiefel dran komme und zweitens die Linie ein bisschen netter gestalte. Erste Idee war dann der Krümmer der ST2, bei dem kann man die ESDs einfach im Anstellwinkel verändern. So einen gab es auch für ein paar Schmale Taler. Die alten ST3 Töpfe von Axel passen auch problemlos, sind aber elend groß und sackschwer! Nun geht die Suche nach einem Carbon-ESDs los oder ich muss doch zum Schweißgerät greifen und die alten ESDs modifizieren. Für den Lambdasondenanschluss muss ich das ja eh, der muss im ST2 Krümmer noch nachgerüstet werden, während ich den hinteren Krümmer beibehalten kann. Bei der ganzen Aktion hab ich auch festgestellt das die Krümmerrohre zu den ESDs an der Alu-Schwinge schleifen, der ganze Umbau ist also nicht nur optischer Natur!

Man sieht, es gibt jede Menge zu tun neben dem Home-* Kram. Schauen wir mal wie weit ich komme bis es zum ersten Roll-Out kommt.. da ist ja auch noch nicht klar wann das möglich sein wird.

Bleibt gesund!

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