Scheckheftgepflegt, Teil 2

Heute sollte eigentlich alles von der 749 runter, damit dann der Motor aus dem Gerät raus kann. Als erstes musste nun die Airbox mal noch raus, die liess sich aber zum verrecken nicht rausziehen weil das Zündschloss noch am Rahmen befestigt ist und ich nicht weiss wie man die Spezialschrauben gelöst bekommt.

Ich hab dann kurzerhand divide et impera gemacht und dann mit ein bisschen Gewalt die Airbox aus dem Rahmen gerupft. In der Airbox sah es lustig aus, so mit dem ganzen Restfilter. Aber auch darunter war der Dreck von vielen vielen Kilometern.

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Dann hab ich den Hobel Wasser lassen, scheint immerhin noch einiges an Kühlmittel im Motor gewesen zu sein. Aber im Ausgleichsbehälter waren vielleicht noch drei Schnapsgläser.
Dann ging es ans Öl ablassen und da gab es dann noch diese wunderbare Abriebsammlung am Magneten der Ölablassschraube. Ist doch entzückend oder?

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Den Ölfilter hab ich ums verrecken nicht abbekommen, der sitzt so fest da geht nix. Egal, ich will den ja nicht wechseln. Aber ins Filtersieb wollte ich dann doch mal gucken. Die Schraube vor dem Sieb hab ich kaum aufbekommen so fest war die und auch das Sieb selbst war so fest reingeknallt das ich echt Mühe hatte! Fühlte sich deutlich mehr an als die 42Nm die im Handbuch dazu stehen. Aber dafür wurde ich mit dieser wunderbaren Nuggetsammlung entschädigt! Wunderbar!

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Während der Motor also aus allen Öffnungen pieselte hab ich mal den Kabelbaum rausgeworfen, der hat seine besten Tage auch schon hinter sich. Ist klebrig und steif. Macht aber nix, vermutlich brauche ich von dem Kabelbaum eh nix weiter ausser eventuell dem Stecker fürs Cockpit. Je nachdem ob das im Umbau weiterbenutzt wird oder eben nicht.

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Nachdem das Motorpferd fertig gepullert hatte durfte dann auch der Wasser- sowie Ölkühler ab. Die sind in erstaunlich gutem Zustand. Das freut mich vor allem beim Ölkühler, weil ich den ja eventuell weiterverwenden möchte.

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Die letzten Teile vom Krümmer hab ich nun auch entfernt, hier ein paar Einblicke in die Untiefen.

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Nun ist eigentlich alles ab, der Motor kann also raus. Aus Spaß hab ich dann noch nach der Zündkerze des stehenden Zylinders geschaut. Erstmal wurde ich wieder von Unmengen von Kupferpaste begrüst *grrr*.

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Die Kerze war natürlich schön Ölig, sah jetzt aber nicht so schlimm aus wie ich erwartet hatte.

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Morgen muss dann noch die Kette vom Ritzel runter und wenn alles klappt, fliegt morgen auch schon der Motor raus. Wäre ja schon mal was. Danach werde ich vermutlich erstmal den Putzlappen schwingen und den ganzen Schmand entfernen.

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One thought on “Scheckheftgepflegt, Teil 2

  1. Reen

    November 16, 2014 at 8:33pm

    Schönes Mopped. Bin gespannt, auf was für Vorbesitzer-Absurditäten Du noch stößt und was Du raus machst.

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