Die Punkte auf der ToDo für Krümel werden langsam übersichtlich. Als einen wichtigen Punkt hatte ich noch das Kabel der LiMa verlängert, welches zu kurz war um es am Gleichrichter anzuschliessen, da der LiMa-Deckel ja von der 749 stammt.

Dann habe ich noch den passenden Pin für das Shift-Light an der TCIP4 verkabelt und entsprechend vorne ins Cockpit gelegt. Als Shift-Light wird ein altes LED Rücklicht aus Axels 900 Supersport herhalten. Als Halter muss ich noch etwas basteln.

Viel mehr ist dann auch erstmal nicht zu tun, jedenfalls was man so bei der kalten Witterung tun kann. Denn neben noch ein paar einfachen Punkten wie Zahnriemen- und Luftfilterwechsel und einem eventuellem Gabelservice, steht noch ein großer Punkt auf der To-Do: Vergaser einstellen.

Dazu wird dann ein LM-1 von Innovate nebst Lambdasonde angeschlossen welches Datalogging von AFR und RPM durchführen kann und danach entsprechend eingestellt. Aber das wird in den späten Frühling verschoben und eventuell wird mit dem LM-1 auch mal ein zwei Runden auf der Renne aufgezeichnet.

Jetzt aber musste Krümel erst mal die Bühne für den Admiral frei machen, denn der ist ja nach wie vor out of service nach unserem Crash und die länge der To-Do entsprechend lang.

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Heute hab ich es endlich mal in die Werkstatt geschafft. Nach dem klar ist das mein Arm nun doch nicht gebrochen ist und auch das Handgelenk keinen Bruch hat, sowie die Physio fürs Bein gut läuf, konnte ich nicht länger an mir halten. Mit Humpelbein und geschientem Handgelenk hab ich mich daran gemacht zu schauen was alles am Admiral so kaputt ist. Dabei ist ein kleines Video entstanden, viel Spass!

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Ich selber habe es noch nicht wieder in die Werkstatt geschafft, erstmal war ein wenig Urlaub angesagt. Mein Wadenbein macht gute Fortschritte, bin echt erstaunt wie gut ich inzwischen unterwegs bin. Aber der Arm bzw. mein linkes Handgelenk tun bei zu viel Bewegung weh.

Axel war aber so nett mir ein paar Bilder vom gecrashten Admiral zu schicken, so das ich mir zumindest oberflächlich schon mal einen gewissen Überblick verschaffen konnte.

Der Krümmer vom liegenden Zylinder hat am Halter auf der linken Seite einen Riss. Erst hatte ich vermutet das der Endtopf Kontakt mit der Straße gehabt hätte und somit den ganzen Krümmer nach links gebogen hat, aber Axel meint da wären keine Kratzer dran. Scheint wohl eher ein Spannungsriss zu sein, die Aufhängung war auch nicht das gelbe vom Ei. Da muss wohl der Schweißer mal ran.

Der Admiral muss ganz schön auf die Nase bekommen haben. Spricht doch dafür das es quasi ein Überschlag war. Das Geweih ist natürlich amtlich verbogen und angeschliffen, aber das ist aus Stahl und sollte sich wieder richten lassen. Die Frontverkleidung ist natürlich durch, gebrochen und verschrammt. Scheibe sowieso komplett hin. Das rechte Seitenteil muss ich noch begutachten, nehme aber an das ist auch hin. Das linke Seitenteil sollte noch gut sein.

Das Heck hat auch ordentlich was abbekommen. Das Motorrad muss echt Kopf gestanden haben beim Sturz, damit es da oben Kratzer bekommt. Da wird wohl ne Menge Spachtelmasse und Lack nötig sein. Was noch zu sehen bleibt ist, ob der Heckrahmen noch okay ist oder irgendwelche Schäden davongetragen hat. Ich hoffe nicht.

Logischerweise ist die recht Fussraste abgebrochen, der Bremshebel abgeschliffen, erwartbar. Der komplett verbogene Fersenschutz und der verbogene Ausgleichsbehälter sind aber interessant. Ich vermute, dort war einer meiner Füße irgendwie drin eingeklemmt. Der Kupplungsdeckel hat spannenderweise keinen Kratzer abbekommen.

Kleinigkeit, Kratzer im Tank. Quasi nicht der Rede wert.

Das ist alles erst mal nicht so schlimm alles, finde ich. Aber noch habe ich ja nicht unter die verschrammte Fassade geschaut. Dort werden bestimmt noch ein paar Überraschungen auf mich warten. Ich glaube das Moped ist echt ne ganze Ecke auf mir drauf durch die Gegend schliddert. Mehr Schaden am Moped und weniger an mir wäre vielleicht die schlauere Vorgehensweise gewesen.

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