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VauZweiRad 1100 2V

Als reiner Renner für die Rennstrecke gedacht. Nicht alles ist funktional, vieles auch emotional an dem Motorrad gelöst. Aber so ist das halt! :)

Gründe für den Bau sind: Ich wollte ein Motorrad für die Rennstrecke, einen Cafe Racer eigentlich auch und einen Ducati Zweiventiler in einem SBK Rahmen sowieso. Das Motorrad vereint also quasi drei Motorräder in einem!

VauZweiRad 1100 2V - 366

VauZweiRad_1100Evo_15.1.16

Technische Daten:

  • Motor: 1079ccm Desmodue Evoluzione (Hypermotard EVO)
  • Steuergerät: Ignitech Ignijet ECU
  • Kabelbaum: “Eigenbau”
  • Hauptrahmen: Ducati 749S
  • Heckrahmen: Shed-X Customs
  • Gabel: Showa 749S (TiN beschichtet)
  • Federbein: Öhlins 999S
  • Frontverkleidung:
  • Heckverkleidung: Shed-X Customs
  • Ölkühler: Ducati Multistrada 1200
  • Krümmeranlage: 2-2 “Eigenbau”
  • Endtöpfe: LeoVince GP-Style
  • Luftfilter: PureTEC


  • Posts zur VauZweiRad 1100 2V

    Trennung auf Zeit / BMT 2017

    Am Wochenende finden in Berlin (wo sonst?) die Berliner Motorrad Tage statt. Michael vom Race Cafe Berlin meldete sich vor einer Woche bei mir, ob er meinen Renner haben könnte um Ihn auf dem BnB-Promostand aufzustellen. Klaro!

    Also war ich die Woche noch mal schnell in der Werkstatt und haben die ganze Verkleidung, welche natürlich abgebaut war, wieder dran geschraubt und die Räder festgezogen. Damit war das Motorrad für die Messe wieder fein, geputzt ist es aber nicht! :)

    Gestern dann kam ein mir fremder Mann mit einem Kleintransporter, ich half ihm mein Motorrad zu verladen und dann verschwand er damit ins Unbekannte. Einfach so! :)

    Wenn Ihr also am Wochenende in Berlin seid und Lust auf Motorrad gucken habt (nicht nur meins, auch andere!) dann schaut doch mal beim BnB Stand vorbei! Ich werd es mir auf jeden Fall angucken! ;)

    Übrigens gibt es in jedem BMT Programmheft einen 5€ Gutschein für das Built not Bought 2017!

    Update: Am Samstag war ich dann auf den BMT und am Race Cafe gab es ein Wiedersehen! Nicht nur mit der Dame, sondern auch mit diversen netten Leuten von und um das Race Cafe drumrum. :)

    Ersatzölkühler

    Am Rennhobel fahre ich einen Ölkühler der Multistrada 1200. Dieser ist schön groß und passt vor allem hervorragend von den Aufhängungen an den 749 Rahmen! Der momentane Kühler hat schon ein paar Kampfspuren vom Vorgänger und wurde auch schon repariert. Dafür hat er mich damals zwei Packungen Biohackfleisch gekostet.
    Normalerweise sind die Dinger deutlich teurer, aber nun wollte es der Zufall das mir mal wieder so ein Schnapper vor die Finger kam und da habe ich zugeschlagen. Kann ja durchaus sein, das man sich den Kühler mal krumm macht.

    Dieses mal wollte ich aber wissen ob er dicht ist, bevor er ans Motorrad kommt, die Frage war also wie ich das anstelle. Mein vorgehen war dann relativ simpel, mit Druckluft!
    Alle verschraubbaren Löcher des Kühlers wurden mit Stopfen versehen, wobei ein Loch noch dazu diente ein Druckanzeiger anzuschliessen.
    Das komplette Konstrukt kam dann ins Wasserbad und dann bekam der Kühler 3-4bar Luftdruck drauf. Ich denke das sollte reichen.

    Alle Öffnungen zu und dann Luftdruck drauf!

    Siehe da, es blubberte nichts aus dem Kühler hinaus, ich nehme also mal an der ist dicht. Prima!

    Fahrwerk 2017: Austausch Gabelfedern

    Die neuen 8.5er Gabelfedern von Racetech liegen ja schon eine Weile hier rum. Leider ergab sich beim Einbau ein klitzekleines Problem. Die Federn sind nochmal deutlich kürzer als die 9,0er Wilbers Federn die ich schon verbaut habe.

    Während die originalen Federn eine Länge von 300mm haben, haben die Wilbers 290mm und die Racetech jetzt sogar nur 275mm. Bei den Wilbers ging das ja noch mit den Vorspannhülsen, aber die 275mm sind deutlich zu kurz.

    Von oben nach unten:
    Racetech
    Wilbers
    original Ducati

    Also musste irgendwie die Vorspannhülse verlängert werden. Leider gibts es das Stahlbleckvorspannrohr in passender Abmessung nicht mal eben an jeder Ecke. Irgendwie mit Unterlegscheiben fand ich doof.
    Also hab ich die obere Nylondistanz mal ausgemessen und dann entsprechend um den Federlängenunterschied aufgerechnet. Die Distanzen hat mir dann ein freundliches Forumsmitglied aus POM-C gedreht. Das sollte ähnliche Eigenschaften wie Nylon haben und für den Zweck ganz gut funktionieren.

    Dann ergab sich durch Zufall das ich einen Gabelsatz für extrem wenig Geld vor die Füsse bekam mit dem Vermerkt “Simmerring müssten mal getauscht werden”. Da ich bei jeder Gabel sowieso erstmal einen Gabelservice gemacht hätte, kam mir das sehr gelegen, drückte es den Preis doch in den “Spottpreis”-Bereich!

    Zu meiner Freude war die Gabel in recht gutem Zustand und meine Vermessung ergab das sie komplett Gerade ist! Ergo war der Plan klar, die bisherige Gabel bleibt wie sie ist und die “neue” Gabel bekam eine komplette Revision und die 8.5er Federn. Jetzt sind beide Gabelfedern auch von Einstellbereich der Dämpfung identisch.

    Vergleich der Distanzen, links original, rechts aus POM-C mit anderen Abmessungen

    Ins Motorrad einbauen muss ich die Gabel noch, dann geht es an Federweg einstellen. Für hinten steht das ja auch noch aus seit der Änderung der Feder des Federbeines.

    Fahrwerk 2017: Federwechsel am Federbein

    Für das Federbein habe ich mir für nächstes Jahr mal eine bisschen härtere Feder besorgt.

    Links 80iger Feder, rechts 75iger. Die 75iger war zu weich.

    Links 80iger Feder, rechts 75iger. Die 75iger war zu weich.

    Ich dachte eigentlich, für das Umbauen der Feder müsste ich mir irgendwie eine Federbeinpresse basteln. Deswegen hab ich erstmal das Öhlins Federbein ausgebaut und das alte kraddelige Showa Federbein in den Rennhobel eingebaut, damit der zumindest rumschiebbar ist. Dazu muss man nur die linke Rastenanlage abnehmen. Praktischerweise braucht es da quasi nur zwei Schrauben für.

    Fahrwerk Downgrade, mal was anderes! :)

    Fahrwerk Downgrade, mal was anderes! :)

    Dann hab ich aber spaßeshalber mal komplett die Vorspannung aus dem Öhlins Federbein rausgenommen und staunte nicht schlecht! Man kann da die Vorspannringe so weit runterdrehen das die Feder überhaupt nicht mehr gespannt ist und es reicht auch locker aus um den Federteller rauszunehmen und kann dann ganz entspannt die Feder tauschen!

    Vorspannringe komplett runter gedreht

    Vorspannringe komplett runter gedreht

    So ist der Federteller frei und man kann die Feder einfach tauschen!

    So ist der Federteller frei und man kann die Feder einfach tauschen!

    Also alles wieder zusammen, das Showa Federbein wieder raus. Öhlins wieder rein. Fertig!

    Man kann also das Federbein inkl. Feder in ca. 30 Minuten wechseln, falls man mal muss. Cool!

    Gewichtsmessung die 2.

    Endlich hab ich mir mal einen Satz Paketwaagen besorgt, damit ich in der Werkstatt auch schwerere Dinge wiegen kann. Zum Beispiel Motorräder! :)

    Den Renner gleich nochmal auf die Waage gestellt und das Ergebnis ist, anders als damals, durchaus besser verteilt. Vorne: 79, Hinten: 81. Sprit war jetzt vielleicht halb voller Tank.

    Vorne

    Vorne

    Hinten

    Hinten

    Frischer Fahrwerksstoff

    Heute kam ein Paket mit Fahrwerksteilen von Öhlins am Sachsenring bzw. RaceSpare bei mir an. Ersteres ist der Fahrwerksservice von Steve Jenkner, letzteres der Shop dazu.
    Ich hatte ja beim Lausitzring Termin mein Fahrwerk von Steve begutachten und einstellen lassen. Wie 2015 schon bei der Monster 1100 EVO. Ich bin von Steves Wissen bzgl. Fahrwerk doch schwer angetan!

    Er und ich kamen beide unabhängig voneinander zu dem Schluss das meine Federn in der Gabel ein Tick zu hart sind und die Feder im Federbein zu weich. Dort sollte also was weicheres rein, entweder in beide Holme oder zumindest in eins.

    vauzweirad-1100-2v-11288

    Also hab ich lange mit Steve geschrieben was wir machen. Ich habe ja vorne schon 9.0er Federn verbaut. Weichere gibt es von der Stange bei uns in Deutschland scheinbar nicht zu kaufen für mein Basismotorrad. Weder bei Öhlins noch Wilbers oder sonst wem.
    Liegt wohl vermutlich auch einfach daran, das die normale Ducati 749/999 ca. 30-40kg schwerer ist als mein Umbau.
    Er hat sich dann schlau gemacht und in den USA passende Federn von Race Tech ausfindig gemacht (deren Website und vor allem den Spring Rate Calculator kann ich nur wärmstens empfehlen)!
    Die 8.5er Federn waren dann heute im Paket, zusammen mit einer 80kg Feder für das Öhlinsfederbein. Die zu besorgen war wiederrum kein Problem. :)

    vauzweirad-1100-2v-542

    Auch mit im Paket war mein Lenkungsdämpfer den ich Steve zum Service geschickt hatte. Der schmatzte und knirschte doch recht arg beim bewegen und man merkte ihm an das er noch nie einen Service gesehen hatte und das wohl auch Luft im System war.
    Den Service hätte ich natürlich auch gerne selbst gemacht, aber das ist wohl deutlich komplizierter und die Anleitungen dazu sind rar. Man kann ja auch mal selber machen lassen. :)
    Jetzt ist er jedenfalls wieder in einem neuwertigen Zustand, nix schmatzt, nix knirscht. Herrlich!

    Was ich aber selber machen will ist die Feder des Federbeines tauschen bzw. eigentlich auch mir das passende Werkzeug dafür bauen. Ich hab da auch schon einen Plan! Mal sehen wie weit ich damit komme vor laute Baustellen. Federn in der Gabel tauschen kenn ich ja nun schon.

    Des weiteren hab ich mir jetzt mal zwei Paketwaagen bestellt um endlich mal rauszufinden, ob und warum ich bei meiner Gewichtsmessung so eine komische Verteilung des Gewichtes vorne zu hinten habe.

    Motortemperaturmessung im Ducati 1100 EVO Motor

    Der 2-Ventil EVO Motor hat im stehenden Zylinder einen Temperatursensor mit dem die Temperatur des Motors gemessen wird. Dort wird aber nicht, wie bei allen vorherigen Motoren, die Öl, sondern die Zylindertemperatur gemessen.

    Der Matti hat das in seinem Blog hier recht ausführlich beschrieben.

    Mit diesem Sensor beschäftige ich mich gerade näher, weil ich diesen Auslesen möchte. Ich hab den Sensor also mal rausgeschraubt um rauszufinden wie der sich so verhält.

    Hier wohnt der Sensor, zwischen den Kühlrippen im stehenden Zylinder

    Hier wohnt der Sensor, zwischen den Kühlrippen im stehenden Zylinder.

    So ein Sensor ist nichts weiter als ein Widerstand, der abhängig von der Temperatur seinen Widerstandswert ändert, welchen man dann wiederrum messen und darauf auf die Temperatur schliessen kann. In diesem Fall ist ein NTC oder auch Heißleiter verbaut. Heisst nichts anderes als, mit steigender Temperatur sinkt der Widerstand.

    Als erstes habe ich mal geschaut welchen Widerstand der Sensor bei Werkstatttemperatur hat, bei schnuckeligen 11°C kamen dabei 17,94 kOhm raus. Dann den Sensor in kochendes Wasser gehalten und 1,08kOhm gemessen. So weit so gut. Solche NTC haben als Kennwert gerne einen R25°C Widerstand. Das ist der zu messende Widerstand bei Raumtemperatur (25°C). Ich vermutete dann schon, das dies ein 10kOhm NTC wäre.

    Hochwissenschaftliche Messungen!

    Hochwissenschaftliche Messungen!

    Glücklicherweise steht auf dem Sensor etwas eingeprägt, da kann man dann ja mal Tante G befragen und findet dann auch etwas zu einem “93J NTC Thermistor“. Dies ist tatsächlich ein 10kOhm NTC wie vermutet. Die Tabelle mit den “Resistance vs. Temperature” Werten könnte auch in etwa zu meinen hochwissenschaftlichen Messungen passen.
    Was mich aber stuzig macht ist der Messbereich dieses NTC, der geht von -20°C bis 150°C?!

    Sensorsonde mit M8x1,5 Gewinde

    Sensorsonde 93J mit M8x1,5 Gewinde

    Ducati schreibt ihn ihrem Handbuch zum Motor etwas über Temperaturmeßbereiche von -40°C bis 200 °C.
    Den deckt der 93J aber nicht ab, entweder Ducati verbaut dort einen Sensor der dies überhaupt nicht leisten kann oder ich habe den falschen NTC gefunden!?

    Mein weiterer Plan ist, nur ein Temperaturmessgerät im Cockpit zu haben über welches ich beide Temperaturen angezeigt bekommen kann. So etwas gibt es zB. von Koso, allerdings nur für Sensoren die bis 250°C gehen. Im Ölkühler habe ich so einen Sensor zufällig schon verbaut, auch wenn er dort natürlich nicht nötig wäre.

    Bilanz der Saison 2016

    Draussen regnet es, es sind nie wirklich mehr als 10°C, ich denke die Saison ist beendet. Zumindest die auf der Rennstrecke. Ausser jemand mag mir noch eine Reise nach Südspanien sponsorn! Freiwillige vor! :D

    Zeit eine Bilanz über die erste Saison mit der VauZweiRad 1100 2V zu ziehen! Die anderen beiden Motorräder, nun.. die wurden eigentlich quasi kaum bewegt. Das liegt an verschiedenen Sachen, die ich hier nicht ausbreiten mag. Mal sehen wie es dort weiter geht. Straße fahren ist bei mir gerade eher ungünstig.

    Es sind insgesamt also quasi nur 667km Rennstrecke geworden, davon muss man ein wenig natürlich auch für den Prüfstand abziehen. ;)

    Erstmal muss ich mich ein bisschen selber Loben, ich bin schon einigermaßen Stolz darauf das ich so ein Motorrad als Laie zusammengebaut habe und man damit auch noch einigermaßen flott ums Eck fahren kann! Das Ding hätte schließlich auch schlicht am Streckenrand verrecken können!
    Dazu kommt, dass ich das innerhalb des mir gesetzten Zeitplans geschafft habe. Es scheint da also zumindest ein Stück weit auch realistische Selbsteinschätzung möglich zu sein. :)
    Natürlich standen mir viele nette Menschen mit Hilfe und Tipps zur Seite, an dieser Stelle ein herzliches Danke!
    Alles hat natürlich nicht perfekt funktioniert, aber das habe ich auch nicht erwartet. Viele Sachen kann man eben auch erst im Betrieb testen und wenn dieser auf Rundkurse beschränkt ist, dann kostet das einen eventuell ein bisschen wertvolle Fahrzeit.
    Aber genug der Schulterklopferei, zurück zu den Fakten!

    Was hat gut funktioniert:

    Motor: Läuft! Da ist jetzt im Winter eigentlich nur ein Service fällig und sofern dabei nicht Dinge zu Tage treten, wüsste ich nicht was ich dort verändern wollen würde. Leistung ist genug da, es liegt an mir die auf die Strecke zu bekommen!
    Was ich aber gerne hätte, wäre die Sensordaten der zwei noch unbenutzten Temperatursensoren auszuwerten. Einmal der am stehenden Zylinder direkt, den es beim EVO Motor ja gibt, und dann noch den von Koso welcher bei mir im Ölkühler steckt.

    Auspuff: Tatsächlich hat sich trotz meiner Befürchtungen für jede Strecke ein Satz dB-Eater gefunden um das Limit einzuhalten. Von der Hitzeentwicklung her ging es auch, obwohl da noch Potential unter der Sitzbank durch Anbringung von Hitzeschutzfolie vorhanden ist.
    Was die Lautstärke betrifft spielt die Airbox natürlich auch einen Rolle, bzw. die nicht vorhandene Airbox. Mir geistert da eine Idee bezüglich des Baus einer solchen im Kopf herrum. Mal sehen ob ich das Projekt angehe.

    Reifen: Die Diablo Superbike Pro kleben und der Satz hat die komplette Saison mitgemacht. Für nächstes Jahr wird es wieder so einen Satz geben, dazu noch einen Satz Regenreifen. Denn eventuell werde ich mich mal an das spielen im Nassen herran wagen.

    Verkleidung: Wäre der Auflug in die Grasnabe beim BnB nicht gewesen, wäre alles fein gewesen. :)
    Eventuell hab ich da aber noch eine Idee für einen anderen Style der Frontverkleidung. Mal gucken.

    Events: Im großen und ganzen bin ich mit den Rennstreckenevents in 2016 zufrieden. Der Shakedown am STC war Sinnvoll, auch wenn er total verregnet war. War halt erst April. BnB war rückblickend großartig und steht für 2017 schon im Kalender, Lausitzring ist für mich erstmal durch und Most war, bis auf technische Probleme, super.
    Sehr gut hat mir vor allem gefallen im September noch zu fahren, das macht die Lücke zwischen den Saisons deutlich kleiner!
    Ich denke in 2017 ist der Plan den April noch auszulassen und erst im Mai zu starten, dafür den Frühling/Sommer gut zu nutzen und nach der Urlaubszeit wieder ein spätes Event irgendwie im September zu machen.
    Eventuell auch spontaner freies Fahren auf dem STC nutzen. Dafür hat man ja eine Lizenz.

    Was hat okay funktioniert:

    Ergonomie: Die ist durchaus sehr sportlich! Aber das passt irgendwie auch und ist für 15-20 Minuten Turns problemlos machbar. Auch hatte ich muskeltechnisch weniger Probleme sogar als auf der Monster!
    Ein Problem gibt es aber was nervt, im sehr dollen Hanging-Off hatte ich manchmal das Problem das der Helm hinten mit der Unterkante an die Airbag-Weste stößt und dann quasi vorne vor die Augen schiebt. Doof. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht genau was ich dagegen tun soll, ausser vielleicht noch an der Körperhaltung zu arbeiten.
    Der Sitz ist für die Renne absolut in Ordnung. Das Sitzpolster hat es allerdings zerledert, diese werde ich erneuern müssen. Eventuell in einem bisschen anderen Zuschnitt.

    Fahrwerk: Im großen und ganzen hat es ja eigentlich gut funktioniert. Aber da ist noch Potential zur Verbesserung, wie ich mich mit Steve Jenkner am Lausitzring festgestellt hatte.
    In die Gabel soll zumindest in einem Holm noch eine weichere Feder. Denn mit den 9.0er Federn fahre ich quasi gerade ohne jegliche Vorspannung, damit es vom Negativfederweg passt.
    Die Feder im Federbein ist eine 75iger, da bekomme ich aber die Balance zwischen statischen und dynamischen Federweg nicht mit hin. Dazu ist die Feder zu weich. Dort soll eine 80iger Feder rein.
    Dann steht noch ein großes Fragezeichen bei “Geometrie”. Bei meinen Gewichtsmessungen hab ich ja schon festgestellt das die Gewichtsverteilung nicht so super hinhaut. Da muss ich mal forschen wo das herkommt und wie man das in ein günstigeres Verhältnis beeinflusst.

    Ganz klar, der Lenkungsdämpfer braucht dringend einen Service.

    Was hat nicht zufriedenstellend funktioniert:

    Kupplung: Von Anti-Hoppala war diese Saison nichts zu merken, eigentlich gab es nur Ärger. Aktuell ist die Kupplung in einem Zustand wo sie schlicht einen neuen Satz Reibscheiben braucht und vermutlich einen Korb. Dann nochmal feinjustieren und schauen ob das ganze nicht doch zum funktionieren zu bringen ist. Ansonsten muss wohl mal in die tiefere Investitionskiste geriffen werden. :/

    Whats next:

    Eine lose Liste an Dingen die für die dunkleren Tage des Jahres anstehen. Hier nicht nur die Sachen für den Rennhobel, sondern auch für die anderen beiden Motorräder. Damit ich das nicht vergesse.

    VauZweiRad 1100 2V

    • Ventilspielkontrolle
    • Airbox bauen
    • Temperatursensoren auswerten
    • andere Frontverkleidung
    • härtere Feder im Federbein
    • Lenkungsdämpfer zum Service
    • weichere Feder in der Gabel
    • Sitzpolster erneuern
    • Kupplung debuggen

    Monster 1100 EVO

    • Ventilspielkontrolle
    • Zahnriemen
    • Airbox auf original zurück bauen
    • Lenkerstummel entfernen

    SV650

    • Öl
    • Kühlflüssigkeit
    • Bremsflüssigkeit
    • Reifen
    • eventuell Gabel
    • Kupplungszug erneuern

    Mood Switch

    Die Elektronikpakete in modernen Motorrädern werden immer mehr, da musste ich auch nachrüsten und habe jetzt auch endlich einen Mood Switch! :)


    EDIT: Hier kamen viele Fragen was das denn ist, was der Mood-Switch so tut!?

    Ich gebe zu, der Mood Switch kann nur auf ein Setting stellen und zwar auf “Good Mood”.

    Einmal an der Fahrradklingel drehen (die er ist), schon freut sich der kleine Junge in mir und ich bekomme gute Laune! :)

    Ist also tatsächlich nur ein Gag. ;)

    Hatte schon früher an der SV650 ne Fahrradklingel die mir meine damalige Freundin geschenkt hatte. Hab ich auch alles noch: Mopped, Klingel und Frau! Eben diese Frau, meine jetzige Angetraute, hat mir jetzt diese Klingel geschenkt. Weil fehlte noch am Rennmopped! :D

    IMG_0021

    Elend Kaltstart

    Viele Motorräder haben ja eine Standgasanhebung für Momente in denen der Motor noch kalt ist und man dem Motor ein wenig mehr brennbares Gemisch zuführen will damit er nicht aus geht bis er warm ist.
    Lösungen gibt es dafür viele, ein Choke zB. ist bei Motorrädern mit Vergaser üblich oder bei Einspritzung dann eine ECU die abhängig von der Temperatur das ganze per Software erledigt.
    Bei den luftgekühlten Monster/Hyper 1100er Modellen (796 auch) gibt es dafür entsprechend einen Bypass an den Drosselklappenkörper über den bei kalten Temperaturen Luft an den geschlossenen Drosselklappen vorbei in den Zylinder geschleust wird, Sprit gibts von der ECU über die Einspritzdüsen dazu.
    Leider führt dieser Bypass wohl beim Abstimmen eines Motorrades auf dem Prüfstand in Verwendung von nicht-Ducati ECUs zu Problemen. Daher ist dieses Teil bei mir rausgeflogen.

    Das Resultat ist allerdings, das ich in meinem Renner keine Standgasanhebung habe. Was manchmal eben doch ein wenig nervt. Zum Beispiel am Morgen wenn es in der Nacht kalt war. Dann muss ich am Gasgriff spielen um die Standgasanhebung quasi zu simulieren. Leider erwacht der Motor dabei gerne mal spontan und dreht ein bisschen sehr hoch für einen kalten Motor.

    Bei der Monster 696 gibt es trotz Einspritzung einen Choke-Hebel an der linken Lenkerarmatur. Dieser macht nichts anderes als die Drosselklappen ein wenig zu öffnen. So etwas in der Art würde ja reichen. Nur habe ich am Rennmotorrad auch keine linke Lenkerarmatur. Licht habe ich ja nicht! ;)

    Nun hat Ducati hat bei einigen Moppeds ihrer 916 Baureihe einen ähnlichen Weg eingeschlagen, der wie ich finde aber eleganter ist.
    Dort gibt es am Gasgriffgehäuse einen kleinen Knopf, welcher auf den Gaszug drückt und diesen entsprechend ein wenig vorspannt und damit quasi mechanisch ein wenig am Gasgriff dreht und damit die Drosselklappe öffnet.
    Wenn man dann den Gasgriff mit der Hand betätigt, schnappt dieser Knopf wieder raus. Es gibt wohl Leute die benutzen das auch gerne als Autocruise auf der Landstraße. :)

    Den Tipp dafür hab ich schon vor einer Weile von jemandem bekommen, aber nun bin ich endlich mal dazu gekommen mir so einen Gasgriff einer 996 zu besorgen. Ich stellte zu meiner Freude fest das dieser zu meinen Gasgriff aus einer 1100er Monster absolut identisch ist, bis eben auf diesen Knopf. Ich musste also nur ein Teil des Gasgriffgehäuses austauschen und schon hatte ich so eine Standgaserhöhung!

    vauzweirad-1100-2v-529

    Noch ist das ganze nicht eingestellt, aber das erfolgt einfach über die Entsprechenden Einstellschrauben des Gaszuges und wohl auch über die Einstellschraube am Knopf selbst. Viel mehr Drehzahl brauche ich ja nicht, 2-300rpm sollten reichen.

    vauzweirad-1100-2v-530