Im Bus schlafen ist deutlich besser als im Zelt, auch wenn eine richtige Matratze nochmal ne ganze Ecke mehr Komfort bringen würde im Vergleich zu der Isomatte auf der ich jetzt schlief.

Kurz nach sieben hab ich mich dann aufgerafft, Tür auf und.. Nebel! Lag da über die Strecke. Na gut, erstmal was warmes angezogen und mitgebrachtes Frühstück essen. Dann noch eine Runde in die Dusche und schon sah der Himmel etwas besser aus.

Nach der Fahrerbesprechung dann das übliche finden eines Instruktors. Auch diesmal hab ich mich bei Tom eingereiht, bei dem bin ich ja schon im Frühling gefahren.

Kurvenrausch 2013 STC - 1.Tag - 20

Der erste Turn war ganz langsam, erstmal warm werden und vor allem die Strecke kennenlernen. Ich bin ja noch nie auf dem STC gewesen, dementsprechend war das für mich Neuland. Der zweite Turn wurde dann aber schon flotter, allerdings war die Gruppenzusammensetzung eher suboptimal. Was aber normal ist für den Anfang.

Nach dem Turn war mir dann auch gleich ordentlich warm, denn die Sonne war rausgekommen und ich hatte noch die dicke Unterwäsche und Windbraker drunter. Das musste ich dann erstmal ganz schnell loswerden, sonst wäre ich zerflossen den restlichen Tag, den das Wetter blieb so schön. Auch das Visier mit Tönung musste her, viel zu hell sonst!

Im zweiten Turn schickte der Instruktor nach ein paar Runden dann die schnelleren vorraus, weil er hinten die langsameren einsammeln musste. So konnte ich schonmal anfangen mir auch alleine die Linie zu suchen, das hilft immens wenn man die Strecke erstmal noch lernen muss. Ist wie beim hinterherfahren in der Stadt, da lernt man den Weg auch nicht wirklich. Erst wenn man ihn mal alleine gefunden hat, prägt er sich ein.

Im dritten Turn waren wir dann auch nurnoch zu viert inkl. Instruktor und dann passte das mit dem Tempo endlich. Nur mit meinem Hinterreifen war ich unglücklich, der zerlegte sich ganz ordentlich. Ich hab dann in der Mittagspause ein wenig Luft nachgepumpt und die Dämpfung hinten weicher gestellt. Der Spreewaldring arbeitet halt anders am Reifen als Groß Dölln. Denn die Fahrewerkseintellungen waren identisch zu Groß Dölln.

Kurvenrausch 2013 STC - 1.Tag - 22

Nach der Mittagspause gab es dann noch vier Turns. Die Geschwindigkeit wurde dann auch im zweiten Turn nach der Mittagspause immer schneller. Der Guzzifahrer in unserer Gruppe hatte irgendwann das Ende vom Material erreicht und wurde von seinem Auspuffkrümmer aus einer Kurve gehebelt. Aber ihm ist nichts passiert, die Guzzi hat ein paar Schrammen und er hat einen Turn zum reparieren ausgesetzt.

Nach dem vorletzten Turn meinte Tom dann bei mir gäbe es jetzt nix mehr zu meckern, passt alles auch das Hanging-Off und ich soll doch Morgen mal frei fahren und für mich alleine weiterüben. Geht natürlich runter wie Öl das zu hören, man gibt sich ja Mühe! Auch wenn man ein bisschen bammel hat, so vor dem alleine fahren. Denn da darf dann ja auch überholt werden.

Der Hinterreifen sieht auch wieder schick aus, weniger Dämpfung und damit weicheres Fahrwerk half wirklich.

Der letzte Turn des Tages war dann nochmal der Knaller. Tom meinte am Start gleich wir sollen frei fahren und das taten wir dann auch. In dem Turn haben die Knieschleifer ordentlich gelitten und alles flutschte hervorragend. Besonders stolz bin ich das ich es geschafft habe ein paar Leute zu überholen. Klar, die waren jetzt nich schnell unterwegs, war schliesslich die Instruktorenrunde. Aber alleine sich zu überwinden, dann doch jemanden aussen oder innen zu überholen, muss man sich auch erstmal. Ich find es da immer schwierig den anderen einzuschätzen.

Morgen werde ich dann mal in eine langsame oder mittlere Freifahrergruppe wechseln und dort weiterüben. Ich bin gespannt!

Kurvenrausch 2013 – STC
Anreisetag
2. Tag

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Um 15 Uhr habe ich den Transporter abgeholt, es wurde dann ein Renault Master denn die kleinere Transporterklasse war ausgebucht. Macht ja nichts, mehr Platz kann ja nicht schaden.

Dann half mir die beste Freundin der Welt beim verladen und verzurren des Motorrades und so konnte ich gegen halb fünf losrollen. Erstmal an das Transporterfahren gewöhnen, ist ja dann doch ein bisschen größer. Der Verkehr in der Stadt war okay und so war ich relativ fix auf der Autobahn gen Süden und rollte auch schon kurz nach Sechs ins Fahrerlager.

Da stand schon der neue Doppelstockbus des Kurvenrausch Teams an der Boxenhalle. Sehr geniales Ding. Ich suchte mir dann relativ weit hinten im Fahrerlager einen Platz und lud erstmal aus. Links neben mir parkte jemand aus Bayern der mit seiner Honda CX500 in einem alten Renault Kastenwagen angereist war. Ich half ihm beim Mopped ausladen, er mir. Kaum im Fahrerlager, schon ist er wieder da, der zusammenhalt der Verstrahlten.
Rechts neben mir parkte die Buell Meute aus Hamburg die auch schon in Groß Dölln dabei war. Einige Gesichter erkannte ich wieder.

Technische Abnahme war unspektakulär, 92dB oder so. Jedenfalls sogar unter den homologisierten 95dB. Rest war auch i.O. Motorrad also in die Boxenhalle gestellt und den Pavillon aufgebaut. Diesesmal hatte ich auch wirklich nicht nur das Gestänge, sondern auch die Plane eingepackt!

Der Rest des Abends bestand dann aus freundlichen Hallos, dem Wiedersehen der anderen Kurvenrauschler, einem Begrüßungsbier und Fleisch vom Grill.

Zufrieden über den reibungslosen organsisatorischen Ablauf des Anreisetages kroch ich dann in meinen Bus und schlief relativ flott ein.

Kurvenrausch 2013 – STC
1. Tag
2. Tag

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Dann gehts endlich wieder auf die Renne! Zusammen mit den anderen Verstrahlten vom Kurvenrausch auf den Spresswaldring!

Vorgestern hab ich die Anzahlung für den Transporter überwiesen, leider diesmal niemanden gefunden der mich mitnimmt. Dafür kann ich dann im Transporter pennen und muss kein Zelt mitnehmen!

Viel vorbereiten muss ich eigentlich nicht, halt wieder alles abschrauben von der EVO was nach StVO aussieht, Rennkleid an, fertig.

Und wenn alles gut geht und ich auf dem STC die Monster nicht wegwerfe, dann gehts ne Woche später noch auf Herbsttour für vier Tage weg. Noch ist bisschen unklar wohin. Aber ich denke ein Mittelgebirge, irgendwohin wo es Kurven gibt. Der D. muss doch sein neues Mopped, VTR1200, noch ein bisschen weiter einfahren und soviel Motorradfahren war dieses Jahr irgendwie noch nicht. Also bis auf ein paar Tagesrunden im berliner Vorland und der Uckermark.

Bisschen was zum einstimmen:

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Wunderbare Bilder sind auf der CD, ich muss die erstmal alle sichten und dann gibts hier bestimmt ne kleine Auswahl! Mein Dank geht an die fleissigen Organisatoren!

Hier erstmal meine Wenigkeit beim um die Ecke pfeffern, bisschen Nabelschau muss sein!

Kurvenrausch 3. Mai 2013

Und weil das im Mai so nen Spass gemacht hat, hab ich mich am Donnerstag auch für den Kurvenrausch im September angemeldet. Da gehts dann auf den Spreewaldring, kenn ich noch nicht. Ich bin gespannt!

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Die Nacht war nicht ganz so kalt wie die erste gewesen, trotzdem hatte ich nicht ganz so gut geschlafen irgendwie. Dazu kam noch das mein Telefon irgendwann in der Nacht beschlossen hatte sich auszuschalten und mich nicht um 07:00 zu wecken. Ich stand als 07:30 auf und ging dann erstmal Duschen. Eine Wohltat!

Die Fahrerbesprechung haben wir dann ausgelassen und ein wenig den Morgen genossen. Motorräder aus dem Hangar geholt und klar gemacht, Frühstück gegessen.
Während ich mein Brötchen kaute, senkte ich den Luftdruck wie von Franky am Vorabend empfohlen auf 2,2/2,0 bar (vorne/hinten). Ich war gespannt wie sich das fahren würde, beim letzten Event in Groß Dölln hatte ich die Diablo Rosso II auch 2,1/2,1 gesenkt und das funktionierte gut.

Dann war es auch schon an der Zeit und wir warfen die Motoren an damit diese nach der Nacht wenigstens etwas warmliefen. Die EVO brauchte wieder zwei Versuche bis der Anlasser loslief und die Kolben in Schwung kamen. Irgendwie hat sie sich morgens ein wenig Zickig.

1. Turn

An der Streckeneinfahrt standen dann auch schon ein paar Fahrer, aber nirgends war etwas von Tom dem Instruktor zu sehen, hatten wir was wichtiges bei der Fahrerbesprechung verpasst? Zwei andere Instruktoren waren aber da und fuhren los, nachdem die anderen aus meiner eigentlichen Gruppe dann auch diesen einfach auf die Strecke folgten hab ich mich dann kurzerhand auch angeschlossen. Es stellte sich dann raus das der erste Turn wohl komplett eine Einfahrrunde war, in welcher der Instruktor die gesamte Zeit vorne weg fuhr. Das war durchaus auch eine gute Idee, damit man nach der Nacht wieder in die Gänge kam.

Nach dem Turn standen wir dann um die Motorräder und Franky fragte wer denn nun eigentlich alles beim schnelle Instruktoren und Hanging-Off bei ihm dabei wäre, spontan waren das natürlich alle und die Gruppe logischerweise mit den dort stehenden acht Leuten zu groß. Franky konnte dann aber, nachdem er den theoretischen Teil vermittelt hatte, noch Pio als Instruktor für den Kurs gewinnen und so sollten dann zwei Vierergruppen fahren.

Die Aufteilung erfolgte dann spontan beim nächsten Turn beim warten an der Streckeneinfahrt und so gelangt ich in Pios Gruppe. Erstmal schaute er sich natürlich an wie sich die Teilnehmer aktuell so schlugen. Ich hatte ja letztes Jahr das mit dem Hanging-Off schonmal geübt, aber hatte am ersten Tag das nicht so praktiziert und scheinbar vieles auch schon wieder vergessen. Ich gab mir zwar Mühe, aber Hanging-Off war das nicht! :)

2. Turn

Nachdem Pio dann nochmal das mit dem Positionswechsel in der Gruppe klargestellt hatte, sollte im nächsten Turn dann immer einer vorraus fahren, damit sich Pio das von hinten ansehen konnte und die anderen folgen.
Zum Hanging-Off war dann klare Ansage von Pio zu mir, Hintern weiter rüber, Oberkörper weiter rüber und mit all dem fertig sein bevor es in die Kurve geht! Gesagt getan und ich erinnerte mich dann auch wieder an das schonmal gelernte und es ging während des Turns wieder mehr in Richtung richtiges Hanging-Off.
Aber auch das war noch zu Zaghaft, im nächsten Turn dann also noch weiter rüber mit dem Körper, denn da geht noch was!

3. Turn

Also geübt und dann war ich dran vorne zu fahren. Also hab ich das gelernte versucht umzusetzen und fuhr meine Runde, drehte mich um und hinter mir war niemand mehr!? Also dümpelte ich Start-Ziel langsam entlang bis die Gruppe aufschloss und Pio an mir vorbeizog und mir deutete ich sollte folgen. Er gab ordentlich Gas und ich hinterher. Dann irgendwann in einer Linkskurve schliff mein Knie am Boden, nur ganz kurz und ich erschrack erstmal ein wenig. Was zum Donnerwetter war das? Dann begriff ich, ich war tatsächlich mit dem Knie auf den Boden gekommen! Ein schwall Glückshormone floss durch meinen Kopf und ich jubelte unter dem Helm. Die nächste langgezogene Links probierte ich es wieder und tatsächlich, ich kam runter und zwar problemlos. Pio schickte mich dann einfach an sich vorbei vorneweg fahren um die Gruppe hinter uns wieder einzusammeln, ich fuhr also alleine vorneweg und drehte meinen Turn zuende. Nach dem Ende des Turns hatte ich ein Grinsen ins Gesicht gemeisselt und freute mich wie ein kleines Kind. Und ich weiss wie kleine Kinder sich freuen wenn sie etwas gelernt haben, hat mein Kind doch gerade das Hüpfen gelernt!

Allererster Touchdown!

Allererster Touchdown!

Pio meinte dann auch das sähe schon ganz gut aus bei mir und er wollte bei der Aktion einfach nochmal ein bisschen für mich zeigen was geht und das passte auch hervorragend! Als nächsten Schritt sollte ich dann doch mal den Hintern wirklich komplett vom Sitz nehmen und nurnoch auf der Kante sitzen. Zwei aus unserer Vierergruppe verabschiedeten sich dann aber nach Hause, sie hatten noch einen weiten Weg vor sich und wollten zum Abend zuhause sein. Beinahe wären wir also eine Zweiergruppe geworden und ich freute mich innerlich schon darüber, denn wo bekommt man das schon! Es stiessen dann aber noch fünf Buellfahrer zu uns, die aus der grünen (normalen) Instruktorengruppe in die Schnelle wechseln wollten. Durchaus legitim am zweiten Tag, nur den beinahe Einzelunterricht musste ich jetzt streichen. ;)

Dann war erstmal Mittagspause und ich lief dann natürlich erstmal grinsend wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend und musste jedem der es nicht wissen wollte meinen Knieschleifer zeigen und ihm davon berichten, voll peinlich! :). Das Essen schmeckte so lala aber machte Satt, nach ein wenig gequatsche mit den anderen machte ich mich dann erstmal mit dem 10L Kanister auf den Weg zur Tankstelle um Sprit zu holen. 17 EUR kostete das Vergnügen, aber was solls! Dann ca. 8L in den Tank der EVO gekippt und so langsam wieder Startklar gemacht.
Ich schlich dann noch um meine Monster herum weil Links ja ganz gut klappte, aber rechts ich mich unwohl fühlte. Schon beim Motorrad Action Team war mir das aufgefallen. Irgendwie fand ich keine sinnvolle Fussposition für das Hanging-Off rechtsrum. Der Krümmerschutz ist auf der rechten Seite irgendwie im Weg. Ich grübelte mit einem Teilnehmer um dieses Problem und dann kam zufällig Pio vorbei und überlegte ebenfalls. Er setzte sich dann aufs Motorrad und stellte fest das ich den Hacken des Fusses einfach auf den Hitzeschutz stellen könnte und so es sogar relativ bequem hatte. Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin!?

4. Turn

Ich nahm mir vor das dann auch gleich auszuprobieren und so liefen wir zum vierten Turn des Tages raus. Nach dem Mittagessen ist man ja immer ein wenig träge, vor allem wenn man die erste Gruppe direkt danach ist. Also testete ich die Fussstellung und der Tip von Pio war Goldwert! Endlich fand ich eine gute Position in den wenigen Rechtskurven! Ich hing dann leider hinter einer Buell fest und konnte dann erst so richtig fahren nachdem mich Pio nach vorne durchwinkte. Ich fuhr also meine Runde, konzentrierte mich auf die neue Fussposition. Und dann klappte es auch mit dem rechten Knie auf dem Asphalt.

5. Turn

In diesem Turn hing ich leider hinter einer Buell fest. Erst als Pio mich nach vorne durchwinkte konnte ich ordentlich fahren. Nach der Runde auf der Start-Ziel war Pio hinter mir, die Gruppe aber nicht zu sehen, sie hing hinter der gleichen Buell fest. Er zuckte mit den Schultern, deutete mir an ich solle einfach fahren und liess sich zurückfallen. Ich fuhr den Turn also alleine zuende und übte fleissig.

Zur Nachbesprechung meinte Pio das passe alles, ich solle aber noch während ich schon in Schräglage bin und am Scheitelpunkt der Kurve, den Oberkörper nochmal weiter nach innen lehnen. Denn dann könnte ich das Motorrad selbst wieder gerader aufrichten und damit früher ans Gas! Für den letzten Turn verabschiedete er sich dann, er musste auch in Richtung Heimat abreisen und wir sollten doch den letzten Turn frei Fahren, er hätte da keine Bedenken!

Kurz vor dem letzten Turn fuhr ich dann nochmal spontan bei Franky vorbei und zeigte ihm das Reifenbild. Der Vorderreifen war 1a, der Hinterreifen litt ein wenig dort wo er die Beschleunigung abbekam, vor allem auf der linken Seite. Wir machten dann hinten die Zugstufe nochmal zwei Clicks zu und liesen vorne wie hinten 0,1 bar Druck ab.

Der Reifen leidet ein wenig

Der Reifen leidet ein wenig

6. Turn

Der letzte Turn sollte nun frei gefahren werden. Ich reihte mich hinter Ewa und Flip ein und folgte ihnen auf die Strecke. Mein Plan war, ganz entspannt den letzten Turn zu fahren. Jetzt bloß nich noch was riskieren und sich hinpacken, das wäre doch zu ärgerlich! Ewa war dann relativ schnell weg, Flip kam da erstmal nich hinterher. Ich klebte an seinem Hinterreifen. Zusammen fanden wir dann zu einem ganz ordentlichen Tempo und es machte irre Spaß! Wie am Vorabend einer der Instruktoren gesagt hatte, der letzte Turn, wenn man den ganz entspannt angeht und sich vornimmt einfach nochmal ganz gelassen die Strecke zu fahren, ist dann meistens der schnellste. Ich glaube auch das dies so war, da war es dann auch egal das wir die letzten anderthalb Runden auf eine langsame Gruppe aufliefen an der zwar Flip aber ich nicht mehr vorbei kamen.

Das war ein grandioser Abschluss und es war klar, so langte das. Nochmal rausfahren wäre quatsch gewesen. Wenn man dann nicht aufhört, tut man sich nur weh und nochmal mehr mitnehmen wird man vermutlich auch nicht! Wir beliessen es also dabei und fingen an unsere Sachen zu packen, denn das dauerte bestimmt auch seine dreiviertel Stunde. Dann noch artig bei allen Auf Wiedersehen sagen, braucht ja auch immer seine Zeit. Ich traf dann Pio beim zusammenpacken doch noch und bedankte mich für seine tollen Tips. Ich muss sagen er macht das wirklich hervorragend, nach dem Turn einen kurzen und knappen Tip was im nächsten Turn noch anders gemacht werden muss. Kein langes ausschweifendes Gerede oder eine ellenlange Agenda was noch alles verbessert werden sollte. So wie er das macht, kann man sich die Aufgabenstellung merken, sich drauf konzentrieren und das umsetzen. Schritt für Schritt. Mein Erfolg gibt ihm da glaube recht! :)

Auf der Rückfahrt waren wir beide echt schon k.o. und ich war froh dann auch zuhause angekommen zu sein und meine Familie in die Arme zu schliessen! In meinem Hinterkopf überlegt es aber schon, kann ich im September eventuell am STC mitfahren!? Ich glaub ich bin ein wenig angefixed!

Kurvenrausch 2013 – Groß Dölln
Anreisetag
1. Tag

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Die Nacht im Zelt war durchaus frisch. Auch wenn der dicke Daunenschlafsack eigentlich gut warm hielt, steckte mir am Morgen die Kälte ein wenig in den Knochen als ich gegen 07:00 aufstand. Flip hatte die Nacht im Bus gepennt und auch ihm war es wohl ein wenig zu kalt. Wir wärmten uns erstmal damit auf die Motorräder aus dem Hangar vor den Bus zu schieben und machten uns dann über die mitgebrachten Frühstückutensilien her.
Zwischendrin grübelte ich noch über den passenden Reifendruck, hatte ich doch gerade frisch die S20 drauf und war den Reifen noch nicht wirklich gefahren, ausser die Strecke von Ducaberti nach hause. Ich fragte mich zwar ein wenig im Fahrerlager bei anderen S20 Fahrern durch, aber so einen wirklich heissen Tip gab es nicht. Ich beschloss dann einfach erstmal zu fahren um zu sehen wie es so läuft, was sollte ich auch anderes tun.

Vom Frühstück gestärkt konnte man dann auch den Kampf mit dem kalten unbeweglichen Leder eingehen und sich in die Klamotten zwängen. Ich wählte dann auch gleich mal noch den Windbraker für unter die Lederkombi mit aus, denn die ersten Runden wurden bestimmt frisch auf der Strecke.

Nun war aber erstmal Fahrerbesprechung dran. Kleine Flaggenkunde, Verhalten auf und neben der Rennstrecke und im Fahrerlager, kleinere organisatorische Dinge etc.pp. Als das erledigt war fanden sich die Gruppen bei den Instruktoren zusammen. Irgendwie hatte ich vergessen das ich ja noch was mit den Gruppen klären musste und so ging ich wieder davon aus in der gelben Gruppe (Schnelle Instruktoren) zu sein und reihte mich mit Flip auch prompt dort ein. Unsere Instruktorin sollte Chris sein, sie sprach dann nochmal Handzeichen ab und wir machten einen Treffpunkt fürs ausrollen fest.

Wir spurteten also wieder zurück zum Zelt, denn die Motorräder mussten ja noch aus dem Nachtschlaf geholt und warm werden. Meine EVO meinte dann auch gleich das sie damit ein Problem hätte, dreimal versuchte ich dem Anlasser zu bedeuten doch bitte mal die Kolben in Schwung zu bringen aber irgendwie ignorierte er mich und es gab nur ein kleines Klack-klack-klack. Mist. Notaus war auch nicht aktiviert, Gang war keiner drin. Wir mussten los und ich war ein wenig ratlos und schaute Flip dann wohl auch genau so an. Er kam rüber, machte die Zündung aus, wieder an, Druck auf den Anlasser und die Bella bollerte los. Unklar. Dann viel mir noch auf das ich ja einen grünen Aufkleber hatte, also in der grünen Gruppe mitfahren sollte. Nun gut, mal sehen was Chris sagt.

Wir rollten also zum Sammelpunkt und ich reihte mich in die gelbe Gruppe ein. Ich sprach Chris an und sie bedeutete mir ich solle den Turn doch aussetzen und wir klären das später. Ich stellte mich also an die Seite und die gelbe Gruppe verlies hinter Chris herfahrend die Boxengasse. Ich sprach dann mit Fatma, die wiederrum meinte ich soll das mit Micha klären. Ich entschied das dann erstmal mit Chris zu bereden und dann erstmal den ersten Turn in der grünen Gruppe mitzufahren. War ja sowieso egal, erster Turn ist erster Turn. Da rollt man sowieso nur langsam durch die Heide und nimmt die Strecke in sich auf.

So verabredete ich das dann auch mit Chris und so ging es für mich eben mit der grünen Gruppe raus. Ich merkte relativ schnell das die anderen Teilnehmer noch genau Null Erfahrung mit dem Streckenverlauf hatten, auch Chris kannte die Strecke noch nicht. Ich merkte aber auch das mir die grüne Gruppe so oder so zu langsam sein würde. Also merkte ich das nach dem Turn bei Chris an, liess mir von Micha einen gelben Aufkleber aufs Mopped pappen und wechselte zu Tom.

Das Tempo passte schon viel besser und die Gruppe war durchaus flotter zugange. Man merkte aber weiterhin ganz deutlich das die Streckenkenntnis noch nicht vorhanden war. Groß Dölln ist durchaus anspruchsvoll und ich kann mich erinnern das ich im September auch erstmal einen halben Tag gebraucht habe um die Strecke einigermassen zu verstehen. Das hatte ich jetzt den anderen schlicht vorraus.

Die fehlende Streckenkenntnis war denke ich mal auch der Grund weshalb am ersten Tag dann doch 3-4 Fahrer stürzten. Zwischendrin fühlte ich mich an meinen Besuch im September erinnert, nur das dort noch mehr Leute sich lang machten und das vor allem deutlich heftiger.

Der Turn vor der Mittagspause war dann auch so einer mit einem Sturz. Ich kam um eine Kurve und da lag unser Campingnachbar mit seiner Fischer auf der Strecke, er auf dem Rücken liegend! Als allererstes denkt man bei sowas “Ohje, ein Mensch in Not was kann ich tun!?” doch dann viel mir wieder ein was man bei soetwas auf jedenfall nicht tut: Anhalten! Ich fuhr also langsam und vorsichtig an der Stelle vorbei und die Runde sehr gemäßigt zuende und raus in die Boxengasse.

Bei Rennstreckenevents gibt es eigentlich immer einen Sanitäterwagen vor Ort, dort sitzen Sanitäter den ganzen Tag und machen nichts anderes als zu Warten. Gibt es soetwas nicht, würde ich dort nicht mitfahren.
Wenn jemand stürzt und sich nicht auf seinen eigenen Beinen von der Strecke bewegen kann, dann fährt der Wagen raus und holt den gestürzten Fahrer von der Strecke. Professionell und mit Trage etc.pp.
Das Problem ist nur, solange noch ein Motorrad auf der Strecke fährt, fahren die Sanis nicht raus! Das ist einfach so um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Man stelle sich vor ein Fahrer hat nicht gesehen das der Turn abgebrochen wurde und dreht noch eine weitere Runde, der Saniwagen fährt raus und beide kreuzen sich. Dann liegt der nächste auf der Nase und hat garantiert eine üble Kollision mit einem Auto!
Wenn jetzt also jemand mit seinem Motorrad anhält und einem Gestürzten zu helfen, dann ist das durchaus menschlich verständlich aber absolut Kontraproduktiv!

Der Sturz sorgte jetzt jedenfalls erstmal dafür das die nächsten vier Turns ausgesetzt wurden, da die Blessuren derart waren das die Sanis den Rettungswagen gerufen haben um den Fahrer ins Krankenhaus bringen zu lassen. (dem Fahrer geht es übrigens einigermassen gut, er hat sich nichts gebrochen, nur eine fiese große Prellung im Lendenbereich. Am Abend war er wieder auf den Beinen, wenn auch mit Schmerzen). Die Mittagspause wurde also erstmal vorverlegt und glücklicherweise konnten wir zwei der ausgefallenen Turns danach nachholen, während die anderen beiden auf den Abend in die “freies Fahren für alle” Zeit gelegt wurden. So verlor niemand einen einzigen Turn.

Mit Tom und der Gruppe lief das nach dem Mittagessen eigentlich ganz gut. Das einzige was mir überhaupt nicht in den Kram passte war die Linie eines Zweitaktfahrers. Mit der blauen Dunstwolke habe ich ja kein Problem und auch die geringe Beschleunigung die sein Töffl an den Tag legte konnte ich es aushalten. Aber seine Linienwahl blieb mir bis zum Tagesende ein absolutes Rätsel und sorgte bei mir beim hinterherfahrern für rumgestochere. Das versaute mir natürlich auch die Linie. Überholen ist ja nicht, nicht bei Instruktorengruppen.
Ich versuchte also wenn möglich nicht hinter ihm in der Gruppe zu fahren, was nicht so einfach war weil auch andere ein Problem mit seiner Linienwahl hatten.

Es gab dann aber noch ein paar schöne Turns und der Streckenverlauf war dann auch bald allen klar. Wie einige Kurven am geschicktesten zu fahren sind allerdings noch nicht, aber das ist ja der Reiz einer neuen Strecke. Man muss sich da reinfuchsen und auch ich fand über den restlichen Tag noch stellen die ich anders und dadurch deutlich besser fahren konnte!

Nachdem die sechs Turns die jeder am Tag hatte vorrüber waren, gab es noch den letzten Turn des Tages. Dieser war dann freies Fahren, also komplett ohne Instruktor. Das wollte ich dann doch mal ausprobieren und so reihte ich mich mit Flip dort ein.

Eigentlich ging das ganz gut, aber freies Fahren heisst halt: es darf überholt werden! Und das machten dann die schnelleren Fahrer auch und so schossen eine BMW und eine Buell in Gulf bemahlung an mir vorbei. Die beiden hatten ein zackiges Tempo drauf und ich erschrack ein wenig! :)
Aber ich denke ich fuhr eine recht konstante Linie und machte es ihnen nicht allzuschwer sauber an mir vorbei zu kommen. Irgendwann lief ich dann auf einen langsameren Fahrer auf und dann musste ich mich daran machen ihn zu überholen wenn ich nicht den restlichen Turn hinter ihm festhängen wollte.
Instruktorengeführtes fahren auf der Rennstrecke ist echt eine Sache, aber dann frei Fahren und jemanden überholen eine andere. Letzteres kann man glaube wirklich nur lernen indem man es macht. Das kann einem keiner richtig beibringen. Wichtig ist glaube, das man versucht den zu überholenden einzuschätzen um dann eine passende Stelle zu finden wo man ihn Überholen kann ohne sich selbst und ihn in Gefahr zu bringen.
Ich klebte also erstmal bestimmt eine halbe Runde hinter ihm und versuchte mir ein Bild zu machen, dann in der fiesen zuziehenden Rechtskurve die Groß Dölln so gemein macht habe ich ihn aussen überholt. In der Kurve muss man eh lang weit aussen bleiben und das machen viele falsch, er auch.
Ich war also vorbei und um eine Erfahrung reicher!
Der Turn ging dann noch gemütlich zuende, so auf den Abend hin soll man es ja nicht übertreiben. Die Kondition ist dann doch durchaus schon recht weit aufgebraucht und der Kopf Müde.

Trotzdem muss ich sagen das es Konditionstechnisch ging, im September hatte ich da durchaus mehr Probleme. Vor allem die Beine machten eher schlapp. Jetzt fahre ich aber seit ca. einem 3/4 Jahr immer mit dem Fahrrad ins Büro und habe so quasi jeden Tag ca. 1 Stunde Sport gemacht. Das bringt auf jedenfall etwas!

Nachdem wir dann die Motorräder wieder im Hangar untergestellt und uns den Bauch mit Grillfleisch vollgestopft hatten, stellt mir Flip noch Franky vor, einer der Instruktoren. Selbiger half mir dann nochmal mit dem Einstellen des Fahrwerks, denn mein Hinterreifen brach an den Profilkanten ein wenig auf, was nicht so gut ist, und die Gabel war irgendwie deutlich überdämpft. Wir brauchten eine Weile um die Zug/Druckstufe der Gabel auf ein passables Setting zu schrauben, hinten passte es eigentlich. Zum Luftdruck hatte Franky eine Idee, 2,2/2,0 (vorne/hinten) sollte ich mal probieren und mich dann am nächsten Tag nochmal bei ihm melden wie es so lief. Vermutlich war mein viel zu hoher Luftdruck die Ursache für das schlechte Reifenbild am Hinterrad.

Den Tag liessen wir dann mit den anderen bei viel Benzingequatsche ausklingen, kurz vor 23 Uhr verkroch ich mich in mein Zelt.

Kurvenrausch 2013 – Groß Dölln
Anreisetag
2. Tag

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Zu um 10 Uhr hab ich das Kind zu den Großeltern gebracht, der Abschied viel mir glaube schwerer als ihm. Immerhin sollte ich es zwei Tage lang nicht sehen. Zuhause hab ich dann noch die restlichen Sachen zusammengepackt und hatte dann noch recht viel Zeit übrig, denn ich hatte ja schon am Sonntag die EVO umgebaut und startklar gemacht. Also hab ich noch ein paar Hausarbeiten erledigt, wenn man schonmal bisschen ruhe hat. :)

Mit Flip war ich zu gegen 16 Uhr verabredet, also hab ich dann gegen 15 Uhr angefangen nach und nach alle Sachen ins Büro zu schleppen. Als letztes dann das Essen, sollte ja so lange wie möglich im Kühlschrank bleiben. Kurz nach 16 Uhr fuhr dann auch schon ein Renault Trafic an meinem Büro vorbei und Flip stieg aus. Wir haben uns dann auch gleich daran gemacht das Motorrad in den Bus zu schieben. Der Bus war früher mal für die Diakonie unterwegs und hat deswegen praktischerweise noch eine Rollstuhlfahrerrampe eingebaut über welche man sehr bequem das Motorrad reinschieben kann.

Nachdem alles verstaut war haben wir uns auf die Autobahn geworfen und die Stunde Anfahrt bis Groß Dölln hinter uns gebracht. Vor Ort war das Gelände mal wieder beeindruckend, denn man fährt erstmal durch endlose Solaranlagenfelder wo früher russische Kaserne gewesen ist. Wie sich die Zeiten ändern.

Ein Platz im Fahrerlager war dann relativ schnell gefunden, bisschen ab vom Schuss aber dafür ruhig. Wir mussten uns ein wenig beeilen, denn die technische Abnahme und die damit verbundene Lautstärkemessung ging nur bis 18 Uhr und wir hatten nurnoch ca. 45 Minuten Zeit dafür. Glücklicherweise stellte sich raus das die Anmeldung bis 22 Uhr ging und nicht Vorraussetzung war die Messung machen zu lassen und so erledigten wir diese zuerst.

Im Vorfeld war ja bei vielen ein wenig Panik ausgebrochen ob die eigene Maschine denn nicht zu laut wäre. Das hatte den lustigen Endeffekt das die Herren von der Messtruppe ein wenig enttäuscht waren, teilweise waren die Motorräder leiser als laut Fahrzeugschein erlaubt! Ich glaube auch meine EVO war leiser als die erlaubten 95 dBA die sie im Schein stehen hat. Ich hatte ja mal mit meinem Mobiltelefon gemessen, das meinte etwas von 85 dBA, aber getraut habe ich dem nicht. Und so hab ich also den originalen Auspuff, geschlossenen Luftfilterdeckel und Klappenmotor nebst Mapping welches selbigen auch benutzt vollständig umsonst mitgeschleppt!
Auch Flip hatte seinen Auspuff unnötigerweise zuhause noch mit sehr viel Dämmwolle auf leise getrimmt, hat das aber vor der Messung schlauerweise noch schnell Rückgängig gemacht und bei der Messung trotzdem keinerlei Probleme.

Nachdem das überstanden war, bauten wir Zelt und Kram auf. Leider hatte ich verpeilt für das Partyzelt die Plane einzupacken. Ich Depp! :)
Die Motorräder konnten wir dann in einem der Bunker für die Nacht unterstellen und dann liessen wir den Anreisetag mit Grillfleisch und gequatsche mit einigen duc-forums Leuten ausklingen. Zwischendrin waren wir uns dann noch anmelden, dabei stellte sich raus das ich der grünen Gruppe zugeteilt wurde und Flip der gelben. Obwohl wir uns beide für “Instruktoren Schnell” angemeldet hatten. Naja, das konnte man auch am Folgetag noch klären. Gegen 23 Uhr bin ich dann in mein Zelt und Schlafsack gekrabbelt. Die nacht sollte doch ein bisschen kühl werden und die Nacht um 07:00 zuende. Ab 09:00 gingen dann die ersten Turns los.

Kurvenrausch 2013 – Groß Dölln
1. Tag
2. Tag

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Der Kurvenrausch rückt immer näher und so langsam macht sich bisschen Panik breit. Es stehen noch ein paar Dinge auf der Todo die vorher erledigt werden müssen.

Immerhin ist der Transport geklärt. Das Laden der Monster in den Yaris klappt platztechnisch zwar, aber irgendwie hab ich ein bisschen Muffensausen was das Verzurren angeht. Vor meinem inneren Auge sah ich mich auf der Autobahn fahrend, Hinterrad des Motorrades dort wo normalerweise der Beifahrersitz ist und dann kippt die Fuhre langsam auf meinen Schoss… neee, vielleicht doch lieber nicht. Kurzerhand hab ich im duc-forum nach einer Mitfahrgelegenheit gefragt und prompt hat sich jemand gefunden der mich mitnimmt. Supercool! Zu zweit ist ja eh lustiger.

Was jetzt noch aussteht ist der Reifenwechsel, ich hab getreu dem Motto “support your local heros” und trotz der etwaigen Mehrkosten zu einem Internetanbieter diesemal die Reifen bei ducaberti geordert und Helmut meint die Reifen sind bis Donnerstag bei ihm. Dann muss ich nurnoch dort vorbei und die aufziehen lassen.. hoffentlich passt das.

Bleibt dann nurnoch das rennfein machen der Bella und das zusammensuchen allen Zeugs. Also alles wieder umbauen, Ölfilter sichern etc.pp. Ich fürchte das schaffe ich dann doch erst am Abreisetag. Gut das ich das Kind am Vormittag bei den Großeltern abwerfen kann und es dort die Tage verbringen kann, während ich im Kreis fahre.

Achja und ich sollte mal testen ob ich die Lautstärkegrenze für Groß-Dölln einhalten.. *sigh*

Wird schon werden…

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