Heute bin ich endlich dazu gekommen den Paddock-Stand von Bursig mal an der EVO anzubringen, jetzt schwebt Fione in der Luft und ich kann sie beliebig im Büro rumschieben und dran Schrauben ist dadurch auch deutlich angenehmer! Feine Sache das.

Allerdings muss ich sagen das die Passgenauigkeit der Ständers bei dem Preis ruhig etwas besser hätte sein können.

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So, heute einen Schraubersonntag eingelegt und die neuen Bremsscheiben verbaut. War überhaupt nicht schwierig, einfach Bremsbacken runter, Vorderrad raus und dann die Scheiben abmachen und neue drauf.

Doof nur das ich mein Loctite zuhause auf dem Schreibtisch habe stehen lassen. So musste ich nochmal ca. eine Stunde mit den ÖPNV durch die Stadt und das holen.

Eine halbe Spritze Bremsflüssigkeit musste ich aus dem Ausgleichsbehälter vorne absaugen. Die neuen Beläge von EBC sind 4mm dick und die neuen Scheiben ja auch 4,5 mm. Die Kolben mussten also ca. 4,5 mm reindrückt werden. Auf den alten Belägen waren nurnoch 2mm, die Scheiben nurnoch ca. 4mm.

Als das alles fertig war hab ich mich nochmal den Kettenspannhilfen hinten angenommen, es gab da wohl Probleme mit dem konischen Ende der Achse und das Forummitglied hat da nochmal neue gemacht.
Das Halteblech für den Kettenöler habe ich von der Achsmutter weg an die Aufnahme für die Racinghülsen umverlegt. Dazu einfach einen kleinen Halter aus Blech gebastelt, hoffentlich hält der! Nun ist das riesige Blech beim Achsmutter festziehen nicht immer im Weg!

Jetzt heisst es die neuen Beläge und Scheiben einzufahren. Dazu macht sich Stadtverkehr ja sehr gut. Viel Stop and Go, Ampeln und kein Stundenlanges dahinrollen. ;)

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Heute hatte ich mal die Gelegenheit mit einer Bügelmessschraube an meinen vorderen Bremsscheiben zu messen. Der Herr vom TÜV hat recht, die sind schon ganz schön dünne! Links sind es genau 4mm, rechts sogar weniger als 4! Das Reperaturhandbuch gibt ein Limit von 4mm an.

Es wird also Zeit sich neue Bremsscheiben zu besorgen. Die Auswahl bei der ABS SV ist da eher gering, ich weiss allerdings auch nicht ob die sich grossartig Qualitativ etwas nehmen. Mit neuen Originalen aus einer Schlachtung kann man aber vermutlich nichts falsch machen. Direkt von Suzuki kostet sowas wie ein Arm und ein Bein!

Neue Bremsbeläge kommen auch dazu, wenn neue Scheibe dann auch neue Beläge. Ich denke da werde ich jetzt mal statt der Carbone Lorraine von HG, welche ich seit ca. 19.000 km fahre, die EBC Goldstuff ausprobieren.

Update: Zack bumm, Satz neue originale Bremsscheiben für 250 EUR gekauft, EBC Goldstuff komplett für vorne nochmal 66,40 EUR. Geschraubt wird natürlich selber! Kann ich auch endlich den frischen ABS Sensorring verbauen der hier bestimmt schon nen Jahr im Regal liegt! Meiner ist ja total angerostet, schon seit ich die SV habe!

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Jetzt wage ich es, am Donnerstag um 12 Uhr hab ich bei Ducati Berlin eine Probefahrtermin für die Monster 1100 EVO! Hilft ja alles nichts, wenn einem ein Mopped nicht ausm Kopf geht, dann muss man es Probefahren.

Am Dienstag kommt die SV zu Fuhrmann, die Herren schauen mal was mit dem ABS nu wieder ist. Ich hoffe ja der Kabelbaum, sicherheitshalber hab ich schonmal einen günstigen vom Ersatzteilhändler des Vertrauens geordert, wiedermal für nen Bruchteil des Neupreises bei Suzuki.

Morgen oder am Wochenende werd ich versuchen in den neuen Räumlichkeiten der Raumfahrtagentur mal die Zündkerzen zu wechseln. Die alten sind jetzt auch schon wieder 12t km drin und warten auf Ablösung!

Mal sehen was wird..

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Am Freitag schon rief Fuhrmann an, Mopped wird spät fertig und wenn es geht solle ich die gute einfach noch das Wochenende über dort stehen lassen, dann sieht man auch am Montag ob das Bremssystem dicht ist. Keine dumme Idee. Leider, oder vielleicht auch zum Glück, ist ihnen aufgefallen das ich *tata* neuen TÜV brauche! D’oh!

Den letzten TÜV hab ich schonmal verpeilt, da bin ich ca. drei Monate ohne unterwegs gewesen, inklusive Tour in den Harz! TÜV Termin gibts aber erst am Donnerstag, dafür haben sie jetzt schonmal geschaut was denn Probleme beim TÜV machen könnte und die hintere Bremsscheibe ist jetzt nach ca. 42.000 km an der Verschleissgrenze. Ergo darf ich am Donnerstag wieder hinfahren und am Freitag hoffentlich eine neue Plakette am Schild mehr und ein paar hundert Euro weniger auf dem Konto haben.

Kurz kam mir der Gedanke wie schnell man in ein Motorrad welches ein paar KM runter hat Geld versenken kann und ob es nicht sinnvoller ist sich nach einem neuen umzusehen, mir geistern ja seit einer Weile die neue Speed Triple und die Monster 1100 EVO von Ducati im Kopf herum. Auf letzterer hab ich auch schonmal Probe gesessen, ein feines Mopped so auf den ersten Blick! Eine Schippe mehr Power kann auch eigentlich nicht schaden!

Aber macht das Sinn…? Im Gedanken ging ich durch:

“Jetzt mal rein vom finanziellen betrachtet, emotional ist das ja wieder ein ganz anderer Hut, wenn man sich ein Motorrad verknallt dann ist das eben so. Die SV hat damals 5.500 EUR gekostet, der Restwert ist vermutlich irgendwo zwischen 2.000 und 2.500 EUR. Mit ABS und Stahlflex hab ich jetzt bestimmt gerade 500 EUR drin versenkt, TÜV und Bremsscheibentausch belaufen sich bestimmt auch wieder auf sowas wie 350 EUR kommen. Sind mal eben ca. 850 EUR ohne das die Saison wirklich angefangen hat! Die 48.000 km Inspektion steht ja auch beinahe wieder auf dem Plan, die kostet mit Ventileinstellung vermutlich auch wieder an die 300 EUR. Jünger wird die Zora auch nicht mehr!

Auf der anderen Seite kostet eines der neuen Moppeds mal eben 10-11.000 EUR, Inspektionen brauchen die ja auch. Versicherung ist vermutlich deutlich teurer und so wie ich mich kenne fallen mir dann auch an diesen Moppeds ein paar Dinge ein die ich ändern würde.

Dann liegt noch der rote Tank zuhause, den will ich auf jedenfall noch verbauen, an dem Gesamtwerk werkel ich nun schon so lange!

Dazu kommt noch das sich bei mir persönlich bald was ändern wird weswegen ich vermutlich eine weile weniger zum Motorradfahren kommen werde..”

So stand ich da, beim Fuhrmann. Rechnung bezahlt, altes ABS Steuergerät eingepackt (mal sehen wie sowas innen aussieht!) und die rote Zora vor mir stehend. Der Mechaniker zeigte mir noch was er genau gemacht hat, wie die Leitungen verlegt und dann schnackten wir noch über den TÜV und zu laute Endtöpfe und das er den Tank mal saubergewischt hat (Danke!). Unsicher wie die Zukunft aussehen mag warf ich dann den Motor an, gab ein paar Gastösse und bollerte vom Hof. *vvrrooom* Weg waren die Gedanken an andere Motorräder, kosten für den Unterhalt, den Verschleiss von Mensch und Maschine und alles andere.

Emotional ist das halt alles wieder eine andere Kiste und am Ende ist nur eines sicher, Rechts ist Gas!

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Eben hab ich rote Zora zu Fuhrmann geschafft, das ABS Gerät austauschen und die Stahlflex anbauen. Eigentlich wollte ich das ja selbst machen, aber das klappt zeitlich mit der Arbeit gerade überhaupt nicht.

Bei Fuhrmann meinten sie dann auch das man das ABS Gerät nach dem Einbau sowieso mit dem Computer einstellen muss, das wäre gar nicht gegangen.. nicht das ich nicht von Computer bisschen Ahnung hätte, aber ohne passende Software vermutlich schwierig. ;)

Solange die gute dort behandelt wird darf ich wieder Kackhocker (Roller) fahren, diesesmal einen wunderhübschen 125ccm. Eigentlich okay, aber der 250ccm letztesmal war besser. Interessanterweise bekomme ich vom Rollerfahren schnell Rückenschmerzen, irgendwie ist die Hockerhaltung für mich nix!

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Leider habe ich ja keine Werkstatt in der ich im Winter am Motorrad schrauben kann, ich bin ja schon froh wenn die rote Zora irgendwo überdacht den Winter verbringen darf. Es gibt zwar die Raumfahrtagentur wo ich mal tageweise was schrauben kann, aber das Motorrad da zerlegen und im zerlegten Zustand stehen lassen geht eben nicht, davon mal abgesehen das ich sie bei Schnee und Eis nicht dorthin bewegen kann. Deswegen sammeln sich bei mir eben gerade über den Winter die Sachen an die ich Schrauben will/muss.

Zwei große Dinge stehen da auf dem Plan. Erstens: Tank und zweitens ABS.

Der Tank ist einfach, den muss ich nur gegen den roten Tauschen. Das ABS ist schon schwieriger. Glücklicherweise hab ich jetzt eine ABS-Einheit mit 0 km auf der Uhr für extrem wenig Scheine bekommen, ein wirklich extremes Schnäppchen! Denn neu kostet das Teil bei Suzuki zwischen 800-1200 EUR! Ich hab jetzt quasi nur ein achtel bezahlt! Um die ABS-Einheit zu tauschen muss ich die Bremsflüssigkeit aus der Bremsanlage ablassen, da hab ich mir gedacht das ich dann ja gleich mal auf Stahlflexleitungen umrüsten kann. Bremsleitungen aus Gummi soll man eh ca. alle vier Jahre tauschen und ab Werk hat die SV eben Gummischleuche.

Ich hab mir jetzt bei probrake einen Stahlflexsatz geordert, fünfteilig mit transparenter Ummantelung und silber eloxierten Fittingen, warte quasi nurnoch auf das bimmeln des Packetzubringers. Bin gespannt ob der Bremspunkt sich zumindest ein wenig verbessert, aber das meiste geht vermutlich weiterhin im ABS-System verlustig.

Wenn das dann alles da ist dann.. heisst es warten, bis das mit dem Schrauben wieder geht. So ein murks. Eine richtige Werkstatt wäre es bzw. eine Garage wo man sowohl schrauben als auch Motorrad unterstellen kann! Falls einer der Mitleser sowas im berliner Norden hat, ruhig mal melden!

PS: Ooops, dazu sollte das captcha in den comments auch funktionieren! ;)
PPS: 2 kg wiegt die ABS Einheit übrigens

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Nach 6449 km war mal wieder ein Ölwechsel fällig, diesmal hab ich mir einen originalen Suzuki Ölfilter gegönnt. Mal sehen ob der nach 6000 km ähnlich Sandgestrahlt aussieht wie die Dinger von Champion. Der Ölfilter bekommt quasi immer allen Dreck vom Vorderrad ab. Hab auch schonmal überlegt da eine Kappe drüber zu machen..

Da mein Procycle Öl von Tante L nicht mehr reichte um wieder auf einen guten Ölstand zu kommen, hab ich heute auch noch schnell 4l Castrol-Wunderöl besorgt. War gerade um 15 EUR runtergesetzt und nachdem ich vorher noch schnell Notfallarbeit für einen Kunden erledigen musste, fand ich den Mehrpreis vertretbar. Putzig finde ich die Ölfarbe, ein plüschiges Rosa!

Drinne ist jetzt aber ca. 95% Procylce, den vollen Genuss gibts also erst in ca. 6000 km. ;-)

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